Plattenkritik

Entreat - Deincubation

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 22.05.2005

Entreat - Deincubation

 

Yeah, eine Band aus Slovenien. Kommt nicht häufig vor, das man so was in den Stapel zu Besprechender CDs findet. Und irgendwie war ich sofort an BRIDGE TO SOLACE erinnert, die ja bekanntlich aus dem Nachbarland Ungarn kommen. Und wie BRIDGE TO SOLACE mich damals umgehauen haben. Doch bevor es an DEINCUBATION geht, erst mal ein paar Informationen zur Band. ENTREAT gibt es seit 1997 und haben in diesen 8 Jahren Band-Geschichte bereits eine 7“ und deren Debütalbum SHADED veröffentlicht. Sind quasi schon fast alte Hasen, selbst wenn sie hierzulande kaum einer kennt.

Doch nun zum Zweitlingswerk DEINCUBATION. Da zeigen sich ENTREAT wohl von ihrer besten seite so far. Denn die Songs sind mal gut und fett produziert und rocken. Doch was für Musik machen sie überhaupt? Nunja sie selbst nennen es Emo-Metal, doch Emo ist eigentlich deplaziert. Denn Melodie = Emo? Ich glaube nicht! Denn obwohl die Gitarren teilweise hochmelodisch sind und es die ein oder andere Gesangseinlage des Sängers gibt, würde ich es nicht Emo-Metal nennen. Der obligatorische Begriff melodic Death Metal tuts auch oder Metalcore mit Göteburg-Touch. Selbstverständlich gibt es heutzutage hunderte Bands die sich dieser Musik verschrieben haben, doch ENTREAT gehören bestimmt zu den Besseren, den neben kleineren musikalischen Spielereien rocken die Songs, wie bereits gesagt, teilweise schon wirklich gut. So zum Beispiel der Anfang von „The Wrath of who we wish to be“, der an hervorragenden Metal erinnert. Doch leider wirken die häufiger eingebauten gesprochenen Stellen des Sängern häufiger deplaziert, ebenso wie die ein oder andere Lead-Melodie einer der Gitarren. Das sind aber auch die einzigen Mankos! Denn ansonsten haben wir hier ein schönes Stück Metalcore.

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Christian

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