Plattenkritik

Ephel Duath - Pain Necessary To Know

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 27.10.2005

Ephel Duath - Pain Necessary To Know

 

Die Italiener von Ephel Duath wandeln seit eh und je auf mehr als dubiosen Pfaden. Schieben wir diese Band also erstmal ins Black Metal-Eckchen, um weitere Beschreibungen zu vereinfachen.

Schnell merken wir, dass dieser Begriff nur ganz ganz ansatzweise zutrifft, denn Ephel Duath tun auch mit "Pain Necessary To Know" dass, was man von ihnen schon kennt. Und das ist abwegig, krank, zuckend, gleichsam interessant. Denn hier wird der Black Metal (bei dem Genre bleibe ich nun einfach durch das Geschrei) gepaart mit den psychodelischen Reisen der 70ger, mit einer Menge improvisiert klingendem Jazz, der Hammond Orgel. Das alles gleichsam mit bizarren Knüppelorgien und den erschütternden Schreien von Lucio Lorusso. Ephil Duath wurden wohl mal als Black Metal Antwort von Dillinger Escape Plan beschrieben (mit denen man auf Tour war). Ich selber finde jedoch, dass das nur bedingt vergleichbar ist, denn im Gegensatz zu den aberwitzigen Rasereien von Dillinger, die kaum noch greifbar erscheinen, so kommt Ephil Duath zwar jederzeit verwirrend herüber, völlig unerwartet, jedoch im Nachhinein schlüssig. Selbst wenn die Jazz-Einlagen einmal mehr völlig deplatziert erscheinen.

Aber ich würde mir weiterhin einen abbrechen, die Musik genau zu beschreiben. Deshalb greife einfach mal auf die Schublade des Labels zu: Ultra-progressiver Black und zu Jazz mutierter Hardcore. Was ihr mit dem neuen Machwerk von Ephel Duath anstellt, sei dahingestellt. Ich kann das weder anpreisen noch ablehnen, hört rein falls ihr Freunde von wahrlich ausgefallenen Klängen seid. Ich persönlich muss diese CD jetzt schnell rausmachen, weil mir alles zu anstrengend wird.

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Moritz

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