Plattenkritik

Eskimo Baby - Actors Suicide

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Release Date: 01.01.2007
Datum Review: 20.11.2007

Eskimo Baby - Actors Suicide

 

In Anbetracht des Wetters und der Jahreszeit, muss man ESKIMO BABY und ihrer EP „Actors Suicide“ durchaus bescheinigen einen passenden Soundtrack für die ungemütliche Jahreszeit geschaffen zu haben. Düster, im Stile der Mitt-West-Emowelle, wird hier ein verstörendes Stück Musik aufgeführt, dass extrem traurig und stimmungsvoll daherkommt.

Spontane Vergleiche ergeben sich direkt bei dem ersten Akkord des melancholisch-depressiven Openers ‚Lightning Leads Your Home’. Man fühlt sich angenehm an Sunny Day Real Estate erinnert, aber auch ein wenig an alte Muse. Lediglich die eingestreuten Ausbrüche, die durch wilde Screams zur Schau gestellt werden, wollen manchmal nicht so recht ins Bild passen und drängen die EP in leichte Noise-Gefilde. Dramatik, Atmosphäre und verzweifelte Monologe prägen die Texte von ESKIMO BABY und jeder Song scheint einer Gradwanderung gleichzukommen – Pause, um für einen kleinen Moment innezuhalten, oder doch weiterhören? Sicherlich, ESKIMO BABY haben ein interessantes Werk geschaffen, aber dennoch könnten viele Punkte verbessert werden! Unter anderem ist der Gesang nicht facettenreich genug und die Produktion recht undifferenziert ausgefallen. Doch die Grundstimmung ist schon einmal sehr gut gelungen und man sollte der definitiv eine Chance geben.

Tracklist:

01. Lightning Leads You Home
02. Actors Suicide
03. Ardour vs. Ardour
04. Money Squares
05. Pulse Pulse
06. Passion
07. Fade Away
08. The Story

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Dario

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