Plattenkritik

Eternal Tears Of Sorrow - Children of the Dark Waters

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Release Date: 22.05.2009
Datum Review: 19.05.2009

Eternal Tears Of Sorrow - Children of the Dark Waters

 

“ETERNAL TEARS OF SORROW is a melodic death metal band, that incorporates Symphonic Metal music in their songs.”

Obwohl dieses Statement auf der Homepage klar den musikalischen Pfad vorgibt, werden die Finnen seit Ewigkeiten in die Gothic Ecke geschoben (zugegeben: Auch der Bandname impliziert eine solche Kategorisierung). Sogar ihr Label preist dieses Genre auf dem Infozettel an. Ganz von der Hand zu weisen ist diese Zuordnung nicht, den in den ruhig gehaltenen Tracks überwiegt der kitschige Aspekt dieser dunklen Ausrichtung und dann scheinen ETERNAL TEARS OF SORROW auf Nummer sicher gehen zu wollen, um bestimmte Zielgruppen nicht zu vergraulen. Auch ist den ruhig gehaltenen Tracks eine Radiokompatibilität beim Hausfrauensender nicht abzusprechen, so dass auf dem sechsten Output „Children of the Dark Waters“ (der 2001 geschlossenen und 2004 wieder geöffneten Band) Gut gegen Böse gegenübersteht. Böse sind die mit kräftigen (an die alten THERION erinnernden) symphonischen Klängen verzierten Melodic Death/Black Songs, die der Sänger mit seinem facettenreichen Growling aufwertet und die den Hörer in die grenzelosen Weiten dieser seit 1992 existierenden Band mitreißt. Mitunter gehen sie dann sehr heavy vor, ohne allerdings die Harmonie außer Acht zu lassen. ETERNAL TEARS OF SORROW gehen somit immer voll auf die Melodie, umgarnt wird dieses vorgehen aber entweder von weichspülenden oder zupackenden Songs. Letztere machen daher aus "Children of the Dark Waters“ Melodic Death Release, dass den Hörer Aufhorchen lässt, wenn er nicht zuvor vom Schlaf überwältigt wurde.

Tracklist:
1. Angelheart, Ravenheart (Act II: Children of the Dark Waters)
2. Baptized by the Blood of Angels
3. Tears of Autumn Rain
4. Summon the Wild
5. Sea of Whispers
6. Midnight Bird
7. Diary of Demonic Dreams
8. When the Darkest Night Falls
9. Nocturne Thule
10. Sea of Whispers (Akustik Version) als Bonus Track

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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