Plattenkritik

Everything At Once - S/T

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Release Date: 19.01.2007
Datum Review: 02.01.2007

Everything At Once - S/T

 

Das fängt ja gut an. Nachdem ich die Scheibe in mein Laufwerk schiebe startet automatisch das Video zu „Find My Place“. Und das ist auch noch erstaunlich gut produziert. Aber soll das jetzt einfach ein nettes Gimmick sein oder will mich die Band gnädig stimmen? Auf jeden Fall höre ich ein leicht eingängiges Album.

Nichts, was mich gleich drei Takte schneller laufen lässt, aber auch nicht wirklich enttäuschend. Die Jungs aus Ontario haben mit ihrem Alternative Rock nicht ohne Grund in Kanada schon festen Boden unter den Füßen und mit Songs wie „Find My Place“ und „Bail On You“ haben sie glatt Chancen es auch in Deutschland auf die Playlist der Musiksender unseres Vertrauens zu schaffen. Die Lyrics sind gut. Nicht brillierend, aber gut. Hin und wieder könnten sie sicherlich noch geschickter, bzw. ausgeklügelter sein. Musikalisch beherrschen sie ihr Handwerk und spielen sauber – genau so, wie man es erwarten würde. Die Brüder Al und Carl Redmond teilen sich die Vocal-Parts und schaffen ein recht ausgewogenes Programm von melodischem Gesang und pressenden Shouting-Passagen. Durch die vielfältigen stimmlichen Spielereien (ganz hohe Parts, langsame seichte Töne, abwechselnde schnelle Shouts) sind die Songs beachtlich abwechslungsreich. Etwas erinnert die Scheibe schon an eine Hardcore-lastige Version von Nickleback, aber das bleibt bei den heutigen Alternative Bands wahrscheinlich nicht aus.

1. Find My Own Place
2. Hit The Deck
3. Shut Your Face
4. See You Later
5. Boys On The Hill
6. Bail On You
7. Led Into This Life
8. Stand Up
9. Social Inmate
10. Carnivore
11. Medicate and Bleed

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Charlotte

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