Plattenkritik

Exarsis - The Brutal State

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Release Date: 15.03.2013
Datum Review: 14.03.2013

Exarsis - The Brutal State

 

Alter Schwede...neee...Grieche!!! Das in letzter Zeit arg gebeutelte Land kann auch in Sachen Thrash Metal eigentlich nicht den internationalen Standard halten, da die Sache der Griechen in Bezug auf harte Musik eher der blackige Bereich ist. Eine Ausnahme: SUICIDE ANGELS! Aber mit EXARSIS haben sie jetzt eine Waffe in der Hinterhand, die der Ausnahme gehörig Feuer unter dem Arsch machen dürfte (anzumerken ist, dass ein Gitarrist die Band nach den Aufnahmen in Richtung Ausnahme verlassen hat!).

Denn auf „The Brutal State“ geht es richtig schön dreckig zur Sache. Der rohe, bewusst ungestüme Sound ist natürlich old school as fuck, aber als Individualitätsmerkmal ist ein Shouter unterwegs, der mit seinem Gekeife spaltet: Entweder die Kopfstimme wird als herausragendes Merkmal oder als geht überhaupt nicht attestiert. Egal, wie die Entscheidung ausfällt, bleibt auf dem Attest vermerkt, dass EXARSIS ungemein tight, versiert und neben einer wohltuenden Frische auch äußerst dynamisch vorgehen. Ein weiteres „Wir-sind-gegen-Schema-F“ Merkmal ist das penetrant permanente Einmischen der Crew, die dadurch zeigen will, dass auch sie zumindest Textfetzen verinnerlicht haben.

Ein nicht von Ed Repka stammendes, aber den Anschein erweckendes, als sei es sein bisher bestes Coverartwork rundet dieses Biest bestehend aus Hauen und Stechen durch Riffbrettgewixe und Soli vom Feinsten ab. Bleibt zu hoffen, dass EXARSIS mal auf eine Tour mit GAMA BOMB, MUNICIPAL WASTE und Konsorten aufspringen und die europäischen Bühnen in Schutt und Asche legen können.


Tracklist:
1. Annihilation...Proceed!!!
2. Mind Poisoning
3. Addicting Life Waste
4. Vote For Crisis
5. Dying Earth
6. Toxic Terror
7. Surveillance Society
8. Apathy, Ignorance, Oblivion
9. Suicide Disorder
10. Under Destruction

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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