Plattenkritik

Exit Ten - Give Me Infinity

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Release Date: 09.03.2012
Datum Review: 30.03.2012

Exit Ten - Give Me Infinity

 

Das Kratzen im Hals hinterschlucken, der Frühling kommt. Eine Zeit des Aufbruchs, man sucht quasi jährlich nach einem neuen Ziel, nach neuen Herausforderungen. Mitten in diese Zeit stechen die Briten von EXIT TEN mit dem Deutschlandrelease ihres aktuellen Werkes "Give Me Infinity", einem Album dass das Gefühl dieser Zeit beileiben trefflich einfängt.

Typisch britisch sind schonmal die heimischen Pressemeinungen. Wie bei wohl jeder dritten Band wird vom Next Big Thing gesprochen. Ob man diesen Phrasen Glauben schenkt, sei jedem selbst überlassen. Fakt ist: auf "Give Me Infinity" setzen sich die fünf Briten wohlklingend vom dem Metalcore alter Tage ab und orientieren um 360° in Richtung Stadion Rock. Was bei zahlreichen anderen Beispielen misslang und gnadenlos floppte, gelingt bei EXIT TEN - hauptsächlich aus einem einzigen aber gewichtigen Grund.

Dieser Grund hat einen Namen - Ryan Redman. Eben jener Typ der schon auf dem letzten Album "Remember The Day" herausstach. Redman hat eine fantastische Stimmkontrolle, verzichtet dabei auf jegliches Shouting etc. und beeindruckt in Songs wie "Life" mit fantastischen Melodielinien. Instrumental bietet die Band ihrem Alleinstellunsgmerkmal ein solides Fundament. "Give Me Infinty" ist weitflächiger, durchaus anspruchsvoller Stadion-Metal der seine Zeit braucht. Und auch wenn nicht jeder der elf Stücke restlos überzeugt, wächst hier enormes Potential heran.

Tracklist:

1. Life
2. Curtain Call
3. Suggest A Path
4. Eyes Never Lie
5. How Will We Tire
6. Drama
7. The Cursed
8. Sunset
9. Smoke
10. Mountain
11. Lion

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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