Plattenkritik

Eyeconoclast - Drones Of The Awakening

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Release Date: 19.04.2013
Datum Review: 11.04.2013

Eyeconoclast - Drones Of The Awakening

 

Wenn eine Band den “Executioner (Slayer of the Light)” vom begnadeten THE CROWN “Deathrace King” Album covert, kann eigentlich nur applaudiert werden. Und die in Italien beheimateten EYECONOCLAST sind mit ihrem zweiten Album “Drones Of The Awakening” eine echte Überraschung, denn so frisch und spielfreudig klang lange keine Deaththrash-Band. Aufgrund ihrer technischen Finessen und der progressiven Schlagader klingt es zunächst etwas hektisch und sperrig, aber nach und nach macht sich neben den an DEFLESHED erinnernden Prügelszenen auch die melodische Seite (nicht umsonst wurden THE CROWN wiedergegeben) bemerkbar. Auch kommen Thrash-Schübe der Sorte „Arise“ (SEPULTURA), die homogen mit einem MORBID ANGEL Gedächtnis-Riffing verbunden wurden. Trotz dieser Querverweise klingen die Italiener eigenständig, als reine Coverband hätte das sehr feine Label Prosthetic Records wohl auch keine Verträge rausgerückt. Ein wenig Feilen müssen EYECOCCLAST auf jeden Fall noch an ihren Soli, aber selbst bei den Urväter MASSACRE klangen diese scheußlich. Der Rest ist Geschichte…

Lasst euch vom Lyric-Video zu “Rise of the Orgamechanism” wegknallen und urteilt selber, ob ihr CRYSIS 3 kaufen müsst oder nicht!



Tracklist:
1. Proclaiming from Dead Dimensions
2. Rise of the Orgamechanism
3. Dawn of the Promethean Artilect
4. Anoxic Waters
5. Sharpening Our Blades On the Mainstream
6. Obsolesced
7. Hallucinating in Genetic Disarray
8. XXX - Manifest of Involution
9. Mother Genocidal Machine
10. Invoking Carnage (Racing Blind)
11. Executioner (Slayer of the Light)

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt