Plattenkritik

FOR TODAY - WAKE

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Info

Release Date: 02.10.2015
Datum Review: 12.11.2015
Format: CD Vinyl

Tracklist

 

1. No Truth No Sacrifice
2. Broken Lens
3. Forced Into Fire
4. Deserter
5. Bitter Roots
6. Wasteland
7. Hopeless Ambition
8. Determination
9. Flooded Earth
10. Time and Tide

Band Mitglieder

 

Mattie Montgomery - voc
Ryan Leitru - git, voc
Brandon Leitru - bass
David Puckett - drums

FOR TODAY - WAKE

 

Brutal will Metalcore per se eigentlich immer sein, FOR TODAY machen auf ihrem neuen Album „Wake“, welches aus zugleich ihr Debut auf Nuclear Blast ist, von der ersten Sekunde an klar, das man relativ locker alles platt machen will, was sich ihnen in den Weg stellen sollte. Der Opener „No truth, no sacrifice“ weiss mit harten messerscharfen Gitarrenriffs, jeder Menge Breakdowns und aggresiven Shouts, im Wechselspiel mit ruhigeren bzw. melodischen Tönen, zu überzeugen. Die Gitarrenarbeit wirkt dabei auf den Punkt und wartet zwar einerseits mit keinen wirklichen Überraschungen auf, ist aber andererseits grundsolide und mit einem verdammt mächtigen Sound ausgestattet.

 

Bei den folgenden Songs „Broken Lens“ und dem vorab als Lyric Video veröffentlichtem „Forced into fire“ geht es im gleichen Stile weiter und aus „Wake“ wird mehr und mehr ein gutes, wenn auch (aus den bereits genannten Gründen) kein überragendes Metalcore Album.

 

„Bitter Roots“ startet mit cleanden Gitarrem und Gesang mit leicht nachdenklicher und melancholischer Atmosphäre versehen. Eine willkomene Abwechslung im Riffgewitter. FOR TODAY machen auch hier eine gute Figur und wissen in den ruhigen und melodischen Gefilden ebenso zu gefallen, bevor der Song gegen Ende noch mit der gewohnten Härte ausklingt.

 

„Wasteland“ glänzt mit einigen verspielten melodischen Gitarrenriffs und zeigt einmal mehr, dass die Jungs aus Buffalo auch technisch absolut auf der Höhe der Zeit sind, und diese an den richtigen Stellen einsetzen ohne sich dabei in übertriebenen technischen Spielereien zu verlieren.

 

Mit Wake ist der Metalcore Bulldozer aus Iowa zurück – härter und kompromissloser als zuvor. Ein Album das Metalcore Fans auf alle Fälle auschecken sollten. Aber auch wenn ich nicht wirklich was zu meckern habe und die Jungs ihre Sache wirklich gut machen, so fehlt ein klein wenig die Abwechslung und die Überraschungsmomente.

 

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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