Plattenkritik

Falchion - Chronicles Of The Dead

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Release Date: 12.09.2008
Datum Review: 27.08.2008

Falchion - Chronicles Of The Dead

 

Im heutigen Business sind drei jahre Wartezeit bald schon eine Ewigkeit, denn das Debüt der Melodic Death Metal-Formation FALCHION erschien bereits 2005. Nun also mit "Chronicles Of The Dead" das zweite Werk und verstärkt haben die Finnen ihre Einflüsse aus Viking, Pagan und Folk Metal. Spieltechnisch fit zeigt sich die Band sehr melodisch. Teilweise wird im gesamten Song auf ein und demselben Riff herumgeritten, ohne das allerdings der Drang zur Skiptaste zu verspüren ist. Das zeigt von songschreiberischer Reife und der Ausgefeiltheit der Tracks. "Chronicles Of Death" ist jederzeit aggressiv, teilweise wird ordentlich Tempo aufgenommen und der Gesang von Juho Kauppinen kann als derb beschrieben werden. Streckenweise geht es traditionell zu, gerade die Gitarrenarbeit erinnert an Bands der großen Metalstunde (hier sind wohl IRON MAIDEN an vorderster Front als Inspiration herangezogen worden). Das alles ist seit Aufkeimen des Genres nicht neu, alte IN FLAMES oder DARK TRANQUILLITY haben es vorgemacht, und immer noch schießen Bands wie eben FALCHION wie Pilze aus dem Boden. Egal, wenn die Qualität so wie hier stimmt, dann müssen keine Originalitätspreise gewonnen werden. Solide und handwerklich gute Platte. 6,5 Köpfe ergibt aufgerundet 7, die vielleicht allein mit dem Riff in "Shadows in the Wasteland" gerechtfertigt werden können.

Tracklist:
1. Primitive Again (5:26)
2. Chronicles of the Dead (5:25)
3. Shadows in the Wasteland (4:39)
4. Kingdom of Dust (5:04)
5. Desert Breeze (Instrumental) (5:25)
6. Shades of Grey (7:12)
7. Dying Dreams (6:52)
8. Mayhem Machine (Instrumental) (2:47)
9. Evolution in Reverse (4:56)

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Clement

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