Plattenkritik

Fallbrawl - Brotherhood

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Release Date: 25.10.2013
Datum Review: 04.11.2013

Fallbrawl - Brotherhood

 

Die 5 Jungs von FALLBRAWL aus dem Ruhrpott liefern mit „Brotherhood“ den Nachfolger zum 2012er Album „Pure Mayhem“ ab. Songtitel wie „Brotherhood“, „Kickbox Metal“ „One Ton Deadlift“ lassen einen schnell erahnen, dass die wiederum auf Beatdown Hardware erschienene Scheibe, so ziemlich jedes Klischee im Tough Guy Hardcore Metier abdeckt, das man sich denken kann. Der Sänger hat schon ein ziemlich derbes Organ, das muss man zugeben und mit einer fetten Produktion im Rücken, hat man auch das Gefühl von so manchem Riff an die Wand gedrückt zu werden. FALLBRAWL verfallen aber zu oft, soll heißen fast in jedem Song, in ein relativ schleppendes stumpfes Gemosche und das sind dann auch genau die Momente, in welchen der Gesang auf ein und demselben Level bleibt und dann mag dieser sich noch so krass anhören, auf Dauer klingt das einfach monoton und öde. Aufgelockert wird das Gemosche von so manchem Metallastigen Gitarrenriff, so dass sich auch der ein oder andere melodiöse Ton neben dem puren Powerchord-Riffing verirrt. Aber diese Momente sind für meinen Geschmack zu selten, zu schnell verfällt man spätestens nach der Hälfte des Songs wieder in ähnliche stumpfe Strukturen.
Ich schätze mal, dass das Zielpublikum die 7 Songs wohlwollend aufnehmen wird, allen anderen, so auch mir, ist das einfach eine ganze Spur zu arg, zu prollig, zu sehr darauf bedacht derbe, böse und brutal zu klingen.

Tracklist:
1.Intro
2.Sonic Stomp
3.Brotherhood
4.Born To Win
5.Kickbox Metal
6.One Ton Deadlift
7.On Fire

Alte Kommentare

von Kannst du 05.11.2013 14:00

dein Review noch etwas einfacher formulieren? Die Zielgruppe kann dir sonst nicht folgen ;)

von Vor allem 05.11.2013 15:44

Kürzer Sätze!

von Och naja 06.11.2013 01:29

dachte ich mir nachdem ich die beiden Videos zur neuen Platte gehört habe. Kann man ja schonmal hören. Denkste.... 2 mal gehört, dann hat sich das ganze schon abgenutzt. Wenn man bock auf bock auf Beatdown/Hardcore mit WIRKLICHEM Metal hat dann die neue Malevolence anhören. Riffs!

von Sascha 06.11.2013 09:38

So unfreiwillig komisch, dass eigentlich nur noch fehlt, dass Vera Int-Veen die Platte zwischen den Songs moderiert.

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Felix M.

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ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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