Plattenkritik

Fanfarlo - Resevoir

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Release Date: 26.03.2010
Datum Review: 18.04.2010

Fanfarlo - Resevoir

 

Ist jetzt natürlich dumm gelaufen für FANFARLO. Da waren sie schon alle, die NOAH AND THE WHALE und MUMFORD & SONS dieser Welt. Sie bereiteten uns unvergessliche Minuten und Glücksmomente und FANFARLO, sie wollen dasselbe selbstverständlich auch. Schaffen sie auch, leider wird die Menge, die erwähnte Bands erreichten, nicht mehr so üppig ausfallen. Denn FANFARLO sind die typischen Spätzünder und werden im besten Fall von den Meisten Hörern als netter Abklatsch geduldet werden.

Aber halt mal. Ist das nicht ein wenig ungerecht? Doch, ist es! „Resevoir“ ist ein so tolles Folk-Album, dass es zwischen dem wundervollen Gesamtwerk von ARCADE FIRE und Bands wie BEIRUT sehr gekonnt überzeugen kann und völlig zu Unrecht in den Regalen verborgen zustaubt. Der orchestrale und aufwendig produzierte Sog auf diesem Album ist dabei dramaturgisch perfekt ausgearbeitet, steigert sich von Song zu Song mehr und mündet selbstverständlich in einem tollen Finale in einen kurzen Gruß in die Nacht. Geht das noch etwas unkonventioneller, bitte? Nein! Einfach toll, wie die Melodien sich hier die Klinke in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass „Resevoir“ ein so schlüssiges und in sich gekehrtes Werk wird, wie es sich in den ersten Songs andeutet. Schöne Momente, originelle Texte und eben das Pech derer, die einfach einen Tacken zu spät waren.

Tracklist:

1. I’m A Pilot
2. Ghosts
3. Luna
4. Comets
5. Fire Escape
6. The Walls Are Coming Down
7. Drowning Men
8. If It Is Growing
9. Harold T. Wilkins Or How To Wait For A Very Long Time
10. Finish Line
11. Good Morning Midnight

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Raphael

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