Plattenkritik

Farewell To Freeway - Filthy Habits

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Release Date: 18.01.2011
Datum Review: 02.01.2011

Farewell To Freeway - Filthy Habits

 

Nach „Definitions“ und „Only Time Will Tell“ legen FAREWELL TO FREEWAY nun also Album Nummer drei mit dem Titel „Filthy Habits“ vor. Mit ihren beiden Vorgängern lieferten sie bereits recht solide Werke ab, denen zwar noch einiges fehlte, um als Meisterwerke zu gelten, die aber durchaus zu überzeugen wussten. Mit „Filthy Habits“ startet man nun den erneuten Versuch dieses zustande zu bringen.
Dabei fallen einem sofort einige Veränderungen zum üblichen Sound der Band auf. Zum einen das Fehlen ihrer Keyboarderin, die nach ihrem Ausstieg dieses Jahr nicht wieder ersetzt wurde. Zum anderen die deutlich zunehmende Härte in ihrem Sound. Von Screamo ist hier nicht mehr viel zu hören, handelt es sich hier doch ganz klar im sich breit machenden Metalcore, mit mehr Breakdowns und weniger Klargesang. Dieser wird hier jedoch auf hohem Niveau gespielt und vor allem die Gitarrenarbeit kann sich sehen lassen. Doch halten sich die Neuerungen in Grenzen und wir hören immer noch den gewohnten Wechsel zwischen tiefen Growls und klarem und fast lieblichen Gesang. Zum Glück sind den Jungs bei all den Veränderungen und der zunehmenden Härte auch ihre eingängigen Melodien nicht abhanden gekommen und sie können immer noch mit diesen punkten. So vermögen die Songs sich doch für eine Weile im Kopf einzunisten. Doch wird hier auch eine große Schwäche der Band deutlich, an der sie noch ein wenig pfeilen sollten, fehlt es ihnen doch noch ein wenig an Highlights. „Filthy Habits“ ist ein mehr als solides Album und macht wirklich Spaß beim Hören, doch gibt es einfach keine echten Hits, die sie benötigen, um auf ganzer Linie zu überzeugen und aus der unglaublichen Masse an Bands dieses Genres hervor zu stechen. Jedoch muss man FAREWELL TO FREEWAY zugute halten, dass sie sich mit „Filthy Habits“ deutlich weiterentwickelt haben und ein ziemlich gelungenes Album vorlegen.



Tracklist:
01. Liquor? I Don't Even Know 'Er
02. Afterlife Lottery
03. Usurper
04. Inside Influence
05. Top Gun
06. Bones And Tissue
07. Dharma's A Bitch
08. 28.6.42.12
09. Token Aint Weezy
10. Spare Parts
11. Rico's Roughnecks
12. Blood Boils Quicker Than Water

Alte Kommentare

von Zorro 02.01.2011 23:35

Screamo??? Wo hat diese Band denn jemals Screamo gespielt?

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