Plattenkritik

Fightball - s/t

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Release Date: 20.05.2008
Datum Review: 11.01.2009

Fightball - s/t

 

FIGHTSBALL kommen aus Berlin und sind mit ihrem selbstbetitelten Debutalbum beim österreichischen Label Dambuster untergekommen. Meines Wissens handelt es sich um das Berlin im Osten Deutschlands, sicher sein kann man sich allerdings nicht, denn FIGHTBALL machen dermaßen einen auf harten Macker, dass man vermuten könnte, bei diesem ominösen Berlin handele es sich um ein Städtchen irgendwo zwischen New York und Boston.

Was anfänglich mit einem schönen streetpunkigen Instrumental-Intro beginnt, entpuppt sich mit zunehmender Spieldauer jedoch mehr und mehr als Rohrkrepierer. Eine inhaltlose Tough-Guy-Parole reiht sich spätestens ab dem Songs “Fightball“ an die Nächste und man fragt sich, ob die Jungs aus Berlin jemals etwas anderes gelesen haben als Booklets von AGNOSTIC FRONT-CDs.

Wenn FIGHTBALL es schaffen auf ihrem nächsten Album einen Song zu schreiben ohne die Worte “riot“, “fight“, “beer“ und “unity“ zu verwenden, dann könnte er Gefahr laufen ein richtig Guter zu werden, denn am Verständnis für simple, aber effektive Melodien und “sing-a-long“-Potential mangelt es nicht.


Tracklist:

01. M****
02. 1312
03. Punkrock Generation
04. Kids
05. Time To Time
06. Fightball
07. Another Clockwork Story
08. High Society
09. Freedom
10. Our Life
11. For You
12. Hate
13. Emo

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Christian Schroub

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