Plattenkritik

Fish - Communion

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Release Date: 12.10.2007
Datum Review: 15.12.2007

Fish - Communion

 

Pünktlich zum Weihnachtskuscheln landet „Communion“ im CD-Fach und irgendwie will man, dass es wieder aufhört. Nicht, dass man FISH, dem sanften Onkel des sinfonischen Prog der 80er, Respektlosigkeit erweisen will, aber ein Live-Doppelalbum musste es dann doch nicht sein, um mal wieder ein Lebenszeichen zu geben. Mehr als ein Geschenk für beinharte Fans der ersten Stunde wird das hier nicht – und mehr will „Communion auch gar nicht sein.

2006 aufgenommen in der St.Mary’s Church in Haddington/England, spielt FISH mit Band ein fast zweistündiges Set ein, das weitgehend auf neues Material (ergo alles nach 1988) und Akustik-Elemente setzt. Eine „live“ Stimmung wie einst bei OASIS „Familiar To Millions“ kommt nicht auf, zu sakral der Ort, aber auch sonst: wäre da nicht der gelegentliche Applaus, man könnte es von einem Studioalbum nicht unterscheiden. Für Fans gibt es dann das eine oder andere Juwel zu entdecken, so erlebt etwa „Favourite Stranger“ sein Live-Debüt. Ansonsten gibt’s wie zu erwarten ausufernde Kompositionen, unterstützt von dem einen oder anderen Gospelchor und FISH, der mal wieder klingt wie ein erträglicherer PHIL COLLINS mit besseren Texten.

Ein paar hörenswerte Ausnahmen, wie das ruhige „Shot The Craw“ gibt es dann aber trotzdem. Für Fans wohl ein Genuss, das FISH Oeuvre als Semi-Akustik Set präsentiert zu bekommen, für den Rest des Planeten ist das aber nicht mehr, als ermüdend handzahmer Prog.


CD1:

1. The Field
2. Jumpsuit City
3. Favourite Stranger
4. Show The Craw
5. State Of Mind
6. Tilted Cross
7. Fortunes Of War
8. Just Good Friends
9. Incomplete
10. Change Of Heart
11. Lady Let It Lie
12. A Gentleman’s Excuse Me

CD2:

1. Rites Of Passage
2. The Lost Plot
3. Slainthe Mhath
4. Chelsea Monday
5. Scattering Crows
6. Tara
7. Raw Meat

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Dennis

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