Plattenkritik

Flatfoot 56 - Black Thorn

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Release Date: 14.02.2011
Datum Review: 19.01.2011

Flatfoot 56 - Black Thorn

 

FLATFOOT 56 stammen nicht aus Dublin. Nicht mal aus Irland. Und auch nicht aus Boston. Trotzdem tragen die 5 Mitglieder stolz ihre Hüte und den Backenbart. Und wenn dann noch das Wörtchen „celtic“ im Bandinfo fällt, weiß doch spätestens eh jeder, wie die Plattfüße ticken...
Sehr traditionell, erfahren und doch eigenständig tragen die Ostküstler auf ihrem bereits 5. Werk „Black Thorn“ ihren hymnenhaften, mal rein irischen, mal geradeaus-rockenden Punkrock vor, als hätte sie nie etwas anderes im Leben getan. Mit „Black Thorn“ und „Born For This“ werden direkt und weit vorm Mittelfeld aufgeweckte Feiergedanken gehegt. Ist denn jetzt bald Wochenende?
Der Sound stets schön schmutzig und direkt, der Aschenbechergesang von Trunkenbold Tobin und die musikalische Rotation von Dudelsack oder Mandoline, als glänzende Ausflüge „Courage“ oder „We Grow Stronger“, mal gepaart mit belebter Romantik („Shiny Eyes“). Die Fittiche von „Street Dog“ Johnny, der hier produzierende Gewalt ausübte, haben ihre Spuren hinterlassen - gerade in Strukturen und Melodien hinterlassen FLATFOOT 56 einen durchaus reiferen Eindruck als noch zu „Knuckles Up“-Zeiten. Abwechslungsreichtum und Herzlichkeit stehen den 13 Songs ins Gesicht geschrieben und lassen kaum Zweifel oder Vorwürfe aufkommen. „Black Thorn“ ist nicht bloß mehr ein kalter Flachfuß, sondern definitiv auf dem besten Weg zum grantigen und drahtigen Standbein, welches den (bis dato) „Supportband-Charakter“ der „windy city“-Jungens in die Höhe schiessen lassen dürfte. Boston, Dublin, Chicago, Kellerloch - Prost!

Tracklist:
01. The Escape (Intro)
02. Black Thorn
03. Born For This
04. Courage
05. Smoke Blower
06. The Hourglass
07. Shiny Eyes
08. We Grow Stronger
09. Son Of Shame
10. Stampede
11. You Won Me Over
12. Way Of The Sun
13. Hot Head

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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