Plattenkritik

Fleshcrawl - Structures Of Death

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Release Date: 24.09.2007
Datum Review: 05.09.2007

Fleshcrawl - Structures Of Death

 

Wir schreiben das Jahr 2007 und Fleshcrawl werden am 24.09. ihr 10. Studioalbum via Metal Blade unter das Volk schmeißen (mit eingerechnet die „Best Of“, 2005, und die „Lost In A Grave“ EP, 1991). Wie bei jedem neuen Flescrawl Output dürfte die Zielgruppe bekannt sein: Anhänger der guten alten Schwedentod-Schule. Fans von alten Entombed, Dismember und Grave können sich diese Scheibe ungehört kaufen. Auch Fans von Aman Amarth sollten unbedingt mal reinhören.

Charakteristische Merkmale wie bis in den Keller runter gestimmte Gitarren, die ungeheuer druckvoll und fett klingen, sowie ein gewisser (manchmal an Bolt Thrower erinnernder) Groove sowie melodische Parts sind auf “Structures Of Death” vorhanden. Das Album zeichnet aus, dass bei den 12 Songs nie Langeweile aufkommt. Die Skip-Taste wurde von mir beim mehrmaligen Hören jedenfalls nicht betätigt. Die 5 Mannen präsentieren ihr neues Werk mit unüberhörbarer Spielfreude und grooven sich stets eingängig durch die 12 Tracks. Die Vocals von Sven Gross sind für mich ein weiterer Pluspunkt, da sie jederzeit verständlich sind, aber dennoch aggressiv und brutal rüberkommen. Auch die Produktion, die nicht wie bei früheren Alben in Schweden, sondern in den Ulmer Toninfusion Studios stattfand, ist dermaßen fett, transparent und druckvoll, dass man sich die Frage stellen muss: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die zur Zeit schwedischte Old-School-Death Metal Band im ganzen Euroland? Und wenn ich mir die neuen Outputs von Entombed, Unleashed und auch Dismember so anhöre, muss ich persönlich feststellen, dass mir Fleshcrawl auf „Structures Of Death“ um Längen besser gefallen. Also für mich ist die Spieglein-Frage nach „Structures Of Death“ beantwortet! Kritisch möchte ich anmerken, dass sich Fleshcrawl keinen Gefallen damit tun, bei jedem Album auf Nummer sicher zu gehen. Denn leicht könnte man sagen: Kennst du eine Scheibe, kennst du alle Scheiben. Das Zeug zum Klassiker hat dieses Output in meinen Augen nicht, dennoch ist Potential innerhalb der Band vorhanden, auch mal ein „Left Hand Path“ oder „Like An Everflowing Stream“ rauszuhauen. Die Limited Edition ist im Übrigen noch mit einem Bonus Track („Rockin Is My Business“- The Four Horsemen Cover) ausgestattet.

Anspieltipps:

'A Spirit Dressed In Black'
'War Of The Dead'
'Structures Of Death'

Tracklist:

01. Skulls of the Rotten (Intro)
02. Structures of Death
03. Into the Fire of Hell
04. Written in Blood
05. A Spirit Dressed in Black
06. Fleshcult
07. Into the Crypts of Scattered Souls
08. Anthem of Death
09. Nothing but Flesh Remains
10. Rest in Pain (R.I.P)
11. About Mortality
12. War of the Dead
13. Rockin' is my Business (Bonus Track)

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Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

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