Plattenkritik

Four Square - Three Chords... One Capo

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Release Date: 01.01.1970

Four Square - Three Chords... One Capo

 

Manu:
Irgendwie bekomme ich die CD nicht mehr aus meinem CD-Player heraus, aber sobald ich was schreiben soll bekomme ich das nicht hin. Woran liegts wohl? Ich probiere es einfach nochmal. Musikalisch passen Four Square voll in die Emo Kiste, was keinesfalls schlecht gemeint ist. Three Chords..One Capo ist ein sehr abwechslungsreiches und superschönes Gitarrenalbum mit leichten Pop-Einflüssen. Ab und zu erinnern sie mich an Jimmy Eat World aber nur ein bisschen, denn ihre Eigenständigkeit geht dabei nicht verloren. Dies ist schon das 2.te Album der Kanadier und wurde in den Metal Works Recording Studios zusammen mit Joel Kazmi aufgenommen. ( The Tea Party, Sum 41).
Four Square haben auch Songs für eine BBC-Show und für das Computerspiel Ace Lightning geschrieben, welches auch sehr lustig ist. Alles in allem eine echt nette Scheibe, die ich nicht mehr hergeben möchte.

Olli:
Unter „Drei Akkorde“ können sich die meisten mit Sicherheit was vorstellen. Aber ein Capo…? Damit dürften nur Gitarristen was anzufangen in der Lage sein. Dabei handelt es sich um ein Kürzel für Capodaster. Kurz gesagt ist das ein kleines Tool, das man auf die Saiten einer Gitarre klemmt um die Tonhöhe eines Songs zu verändern ohne die Akkorde entsprechend anpassen zu müssen. Das ist z.B. nötig wenn ein Sänger nicht die gewünschte Tonhöhe erreicht... Keine Ahnung warum Four Square diesen Titel ausgewählt haben, denn Sänger Simon klingt nicht gerade wie Chris Burns von Six Feet Under. Auch wird einem kein schrammeliger 3-Akkord-Punk vorgesetzt. Vielmehr machen die vier Kanadier gut rockenden und relativ klischeefreien Emo. In der Presseinfo werden Green Day, Jimmy Eat World und die Get Up Kids als Referenzen genannt. Wobei das für bestimmte Teilbereiche des Sounds mit Sicherheit jeweils zutreffend ist. „Three Chords…“ lässt aber auch eine gewisse Eigenständigkeit nicht vermissen. Insgesamt ist das Album ziemlich eingängig, wenn nicht sogar „radiotauglich“, aber ebenso mit genug Drive ausgestattet um nicht in seichtes Geplänkel abzudriften. Und doch fehlen mir ein bisschen die Ecken und Kanten bzw. der Charakter den Bands wie Logh oder Trail of Dead so interessant machen.

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Manu

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