Plattenkritik

Foxy Shazam - Introducing

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.01.2008
Datum Review: 06.01.2008

Foxy Shazam - Introducing

 

Mit FOXY SHAZAM bringen Ferret Records den Soul unter die Hardcore-Gemeinde. Die Kombo aus Cincinnati scheißt mal spontan auf sämtliche Genrekonventionen und rockt sich ganz arty den Arsch ab. Mittelpunkt des musikalischen Treibens bleibt dabei stets das Piano, welches die doch sehr ungewöhnlich arrangierten Stücke dominiert und dabei stets die Laune zu heben versteht. Zwischen Noise, Pop, Rock’n’Roll, einer ausgeprägten Hardcoreattitüde und Soul erinnert man zeitweise an eine spastische Mixtur aus GOGOL BORDELLO auf dem Piano Trip und NEON BLONDE.

Ein harter Brocken also für sämtliche Genrepuristen, der ausgesprochen selbstbewusst zur ausgelassenen Party bittet und vor allem sich selbst zu zelebrieren versteht. "Introducing" liefert den Soundtrack zur feuchtfröhlichen Abendgestaltung, alles ist erlaubt, nichts muss – lediglich 2-Steps wirken hier deplaziert. Resümierend lässt sich festhalten, dass der Tellerrand über den FOXY SHAZAM und Ferret Music mit diesem Release blicken durchaus ein attraktiver und interessanter ist, zu den besten Label Releases im Jahr 2008 wird "Introducing" jedoch auf keinen Fall zählen.

Tracks:

1. Introducing Foxy
2. Rocketeer, The
3. Dangerous Man, A
4. Science Of Love, The
5. Black Man's Breakfast, A
6. It's Hair Smelled Like A Bonfire
7. Red Cape Diver
8. Yes! Yes ! Yes !
9. Ghost Animals
10. Cool

Alte Kommentare

von ian [ttr] 06.01.2008 19:22

also "the flamingo trigger" gefällt mir besser. liegt wahrscheinlich daran dass der hummeln-im-arsch-overkill hier ausbleibt. fand sie früher gerade deswegen besser. 7 skullfucks

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media