Plattenkritik

Frenzy - In The Blood

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Release Date: 04.06.2010
Datum Review: 02.06.2010

Frenzy - In The Blood

 

Bei der People Like You-Band Frenzy von alten Hasen zu sprechen, wäre maßlos untertrieben. Seit 1983 steppt man nun schon durch die Musiklandschaft und seit 1983 hat man sich dem Rockabilly samt Standup-Bass verschrieben. Auf dem mittlerweile 13ten Album namens "In The Blood" gehts da überraschenderweise nicht anders zu. Der Rockabilly von Frenzy ist so dermaßen oldschool, dass es anfangs eine Freude ist, sich in die 80er zurück versetzten zu lassen. Hier wird mit Soul und Stil zum Tanzen und Trinken aufgefordert. Nach zwei Durchläufen kommt dann aber auch eine schnelle Ernüchterung. Die Abnutzungserscheinungen sind doch immens. Zu gleich und vorhersehbar klingen die Songs. Dazu kommt eine Produktion, die jeglichen Druck vermissen lässt und zu präsent ist der Gedanke, dass es mittlerweilwe einfach mitreißerenden Rockabilly gibt. Am spannendsten sind die Jungs eigentlich dann, wenn sie wie bei "Time Machine" mit schönen Singalongs um sich werfen und ein wenig ihr Metier verlassen.

Frenzy verstehen ihr Handwerk, spulen ihr Können auf "In the Blood" allerdings nur souverän herunter. Für Fans dieses Sounds ist die Platte sicher ein Durchlauf wert, aber für mehr als objektive fünf Skulls reicht es wirklich nicht.

01. Time Machine
02. Hero
03. Twice the struggle (half the gain)
04. Johnny Rocket
05. In the blood
06. Go away
07. Forever ticking clock
08. Stop the world (I wanna get off)
09. Adrenaline
10. Dark Winter

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Benjamin K.

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