Plattenkritik

From Monument To Masses - On Little Known Frequencies

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Release Date: 13.03.2009
Datum Review: 07.03.2009

From Monument To Masses - On Little Known Frequencies

 

Gleich zu Anfang: Ich gebe zu, niemals zuvor etwas von FROM MONUMENT TO MASSES gekannt zu haben. Dank des Namens hielt ich diese Band für DIE Emo-Jünger und hielt mich lieber fern. Welch Fehler. Nun liegt mir deren „On Little Known Frequencies“ vor und ich bin begeistert. Und verwundert zugleich. Wie ich im Nachhinein feststelle, ist es normal, dass die Band im instrumentellen Postrock zuhause ist und somit kein Gesang auftritt. Besser nämlich: Der Gesang wird erspart durch Samples die von politischen Reden stammen. Damit will die Band im Hörer das Politische Bewusstsein hervor heben und ihm so die Politischen Richtlinien ihrerseits näher bringen.

Der Musik merkt man noch immer den Math-Einschlag an, was allerdings nicht großartig stört. Im Gegenteil. Gelegentlich sorgt diese Tatsache dafür, dass etwas Abwechslung in das Gitarrenspiel der Drei Amerikaner fließt und der Hörer sich noch mehr überrascht zeigt als er ohnehin schon ist. In gut Fünfzig Minuten wird hier also arg kopflastiger Postrock abgespielt, der mit dem wundervollen „A Sixth Trumpet“ Finale das unfassbar gute Highlight dieses Albums hervor zaubert. Es ist kaum zu glauben, wie man soviel Energie verpacken kann in solch eine schöne Melodie. Das einzige Manko stellt sich eben nur darin dar, dass es keinen Gesang gibt. Freunde dieser Tatsache dürften an diesem Release definitiv ihren Spaß haben, anderen wiederum wird das stellenweise viel zu kopflastig sein.

Tracklist:

1. Checksum
2. (Millions of) Individual Factories
3. Beyond God & Elvis
4. A Sixth Trumpet
5. An Ounce of Prevention
6. The First Five
7. Let Them Know It’s Christmastime
8. Hammer & Nail

Alte Kommentare

von arndt 22.03.2009 15:45

du hast nicht so viel ahnung von dem genre oder?

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Raphael

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