Plattenkritik

Frontside - Twilight Of The Gods – A First Step To The Mental Revolution

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Release Date: 25.08.2006
Datum Review: 27.11.2006

Frontside - Twilight Of The Gods – A First Step To The Mental Revolution

 

Obwohl schon seit 1993 dabei, traten FRONTSIDE erstmals 2003 so richtig in Erscheinung, als sie in ihrem Heimatland den polnischen Grammy „Fryderyk“ in der Kategorie „Bestes Heavy Metal Album des Jahres“, welches den Titel „...And Forgive Us Our Sins...“, absahnten. Laut eigenen Angaben soll FRONTSIDE die europäische Antwort auf BLEEDING THROUGH und KILLSWITCH ENGAGE sein. Sehr einfallsreich diese Beschreibung.

Nun zum Album selbst. Wie nicht anders zu erwarten mal sehr melodische Parts mit cleanem Gesang, mal brutale Parts mit tiefen Vocals. Bestes Beispiel „We Are Destined To Burn“. Die Band bewegt sich meines Erachtens aber mehr im Heavy Metal Bereich, also nicht wie üblich eine Mischung aus Death/Thrash Metal, wobei diese beiden Komponenten natürlich nicht ganz Außen vor stehen, wie es diverse Slayer-Riffs, Powerbeats und Doublebassgewitter belegen. Teilweise brechen FRONTSIDE mit fetten chugga chugga Beatdowns aus oder sie laufen wie eine gut geölte Maschine geradlinig in Metalmanier durch die Songs. Normalerweise, wenn ich diese Art von Musik noch nicht so oft gehört hätte, dürften Worte wie Urgewalt, Abrissbirne oder Tornado nicht fehlen. Für mich die absolute Abrissbirne bei diesem Album sind die tiefen Vocals, die mich an PARADISE LOST zu „Icon“-Zeiten erinnern.

Sicherlich gibt es an der Musik vom Anspruch und Sound her nichts zu beanstanden. Dennoch sind die meisten Metalcoresachen ziemlich anstrengend, zumal auch noch cleaner Gesang mit einbezogen wurde. Die fetten, unkomplizierten Parts sind beachtlich, machen Spaß und es nervt mich, wenn ein experimenteller, gefrickelter Teil diesen dann unterbricht wenn es am Schönsten ist. Bestes Beispiel hierfür ist der siebte Song „Absolution Hour“. Aber das gehört wohl zum modernen Metalcore.

„Twilight Of The Gods – A First Step To The Mental Revolution“ ist ein starkes Album, welches durch viel Power und doch recht hochwertiger Musik bestimmt eine Menge Anklang bei Metal- und Metalcore-Fans finden wird.

Tracklist:

01. Apocalypse Continues
02. Burden of Hell
03. Messiah Syndrome
04. We Are Destined to Burn
05. Hurricane
06. Appeal for Forgiveness
07. Absolution Hour
08. Embrace the Promise
09. Shape of Pain
10. Redemption Symphony
11. Exhailing the Final Breath

Alte Kommentare

von FKK 28.11.2006 08:48

Wie auch der Vorgänger zählt dieses Album zu den stärkeren Releases diesen Jahres. Wobei ich aber davon abrate, diese Band in die Metalcoreschiene zu stecken. Für mich 8/10

von micha.. 28.11.2006 08:59

ghet so. finde es eher durchschnittlich..

von Shit 28.11.2006 09:55

Ist okay, aber der Knaller nur auch nicht. Sechs Punkte sind völlig okay.

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Sebastian

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