Plattenkritik

Furia - \"...And Then We Married The World

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 17.09.2005

Furia - \"...And Then We Married The World

 

Um eine Mädchenband handelt es sich bei FURIA nun wirklich nicht. Die fünf Damen aus Norwegen haben bereits eine zehnjährige Bandgeschichte auf dem Buckel sowie Goldstatus in der Heimat. LENNY KRAVITZ war ziemlich begeistert von den Norwegerinnen und wollte sie gleich auf die komplette Europatournee mitnehmen. Nun steht ein neues Album mit dem Namen "...And Then We Married The World" auf dem Programm, das den heimischen Erfolg weiter nach Europa tragen soll.

FURIA haben sich nach den Rachegöttinnen der römischen Mythologie benannt, die man Furiae betitelte. Wie Furien benehmen sich FURIA jedoch keineswegs. Vielmehr erzählen sie verpoppte Geschichten mit schrammeligen Rockeinflüssen. Der Opener "Superlove Vibrations" ist ein Paradebeispiel für verträumten Poprock mit angenehm rauchigen Gesangslinien, das sich ganz unaufdringlich durch die Hintertür im eigenen Wohnzimmer einnistet um fortan zum Standardrepertoire für die Beschallung bei netten Gemeinschaftsabenden avanciert. Unbeschwerte Energie und Melodie finden sich in den 12 Songs en masse wieder die wohl allesamt auf Radiotauglichkeit getrimmt wurden. Mir tut dies nicht weh und so kann man FURIA zukünftig als kleinen Geheimtipp in Sachen Frauenpop ansehen. Zuckrige 6 Skulls für "...And Then We Married The World".

1. Superlove Vibrations
2. Blame
3. Leave
4. Too Close
5. Heart Of Summersoul
6. Gloriously Alone
7. Seconds
8. Pictures
9. All I Need To Know
10. Right On Time
11. Weak
12. Moonchild

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Torben

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Allschools Chef

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