Plattenkritik

Geist - Feuerengel

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Release Date: 28.01.2011
Datum Review: 04.02.2011

Geist - Feuerengel

 

Irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn leuchten die Kölner Alternativ Rocker GEIST. Ihr zweites Album „Feuerengel“ setzt auf dem gnadenlos guten Debüt „Für Alle Zeit“ auf, knarzig rau, sehr Gitarren lastig und druckvoll produziert fegt das Quartett über die Tracklist hinweg. Herausragend der Gesang, der sich irgendwo zwischen Witt, Wirtz und Eddie Wedder einpendelt und immer wieder in Chaosbögen ausbricht. Etwas weniger TOOL als der Vorgänger ist der „Feuerengel“ ausgefallen, dennoch nimmt das Album sowohl die Intensität als auch das psychedelisch Durchgeknallte mit auf die Reise in die Nische charismatischer Musik. GEIST sind immer melodisch, bauen den Weg bis in die einprägsamen Refrains aber mitunter steinig (fast könnte das Wort „progressiv“ aus der Tastatur rutschen), so dass das Ziel erarbeitet werden muss. Mit „Feuerengel“ ist seit langem mal wieder ein Deutschrock-Album veröffentlich worden, dass nicht irgendwelchen Klischees entsprechen möchte, sondern einfach nur der Ausfluss von guten, Energie geladenen und etwas zu sagen habendenden Musikern ist. GEIST sind nicht immer einfach, aber durchweg gut!

Tracklist:
01. Feuerengel
02. Strom
03. Panzer
04. Den Teufel Tun
05. Ameisen
06. Beschwörer
07. Mein Herz
08. Schwerelos
09. Wunder Stern
10. Schweig Mich Tot
11. 28

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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