Plattenkritik

Goatwhore - A Haunting Curse

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Release Date: 11.09.2006
Datum Review: 16.09.2006

Goatwhore - A Haunting Curse

 

New Orleans nun als eine Kapitale des Black Metals zu bezeichnen, wäre milde ausgedrückt ein wenig forsch. Das Goatwhore nun also aus der gepeinigten Südstaatenmetropole stammen und flotten Black Metal daherzocken, finde ich so gesehen erst einmal bemerkenswert.

Die Burschen von Goatwhore haben sich also dem Black verschrieben, der so gar nicht typisch norwegisch ist. Immer wieder schauen die Jungs mal rüber zum Death und packen dortige Einflüsse genauso wie welche aus dem Hardcore-Bereich mit rein in ihren Hassklumpen "A Haunting Curse". Die Produktion tut ihren Teil, die Gitarren sägen herrlich nordisch daher, der Gesang (das Gekeife) von Fronter Ben Falgoust passt hingegen nur bedingt. Hier fehlt eine Prise Gewalt. Indikator hierfür ist, dass man sogar verstehen kann, was er gröhlt. Klingt komisch, aber so sehe ich das.

Egal, das ändert nichts daran, dass "A Haunting Curse" mit fiesen Krachern wie "My Eyes Are The Spears Of Chaos" kleine Perlen geschrieben haben. Die klassisch Black Metal-sägenden Gitarren, neben dicken Double-Bass Passagen auch immer mal wieder Blastbeat und dem ordentlichen Gekeife machen aus "A Haunting Curse" eine Scheibe, die aus dem völlig an nichtssagenden Nachahmern so überfluteten Genre (Metalcore, mehr sage ich dazu nicht) herraussticht, wenngleich natürlich nicht mit den Szenegrößen mithalten kann.

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Moritz

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