Plattenkritik

God Dethroned - Passiondale

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Release Date: 24.04.2009
Datum Review: 20.04.2009

God Dethroned - Passiondale

 

Bereits 2003 veröffentlichten IRON MAIDEN auf ihrem „Dance Of Death“ Album den Song Paschendale, der an die Schlacht von Passendale erinnern sollte, welche in und um die Stadt gleichen Namens im 1. Weltkrieg tobte. Anno 2009 binden GOD DETHRONED die belgische Stadt mit ihrem neunten Album in ein Konzept aus zehn Geschossen, die endlich wieder am prae „Into The Lungs Of Hell“ Feeling knabbern lassen. Die Niederländer lassen ihren Death Metal mit reichlich Black und Thrash Sequenzen, der immer auf Melodie geht und im Groove erblüht, wieder ordentlich wüten und haben mehrere Schippen Brutalität zugepackt. Henri Sattler, Sänger, Gitarrist und Chef der Truppe geht mit seinem derben, immer verständlichen Shouting mitten ins knallharte Treiben und hält die wirbelnden Riffs bei Laune. Die Stärke von GOD DETHRONED, knallhart und melodisch zu gleich auf den Punkt zu zielen, ist auch auf „Passiondale” allgegenwärtig, allerdings sind sie trotz wieder zurück eroberter slayeresker Wut etwas abwechslungsreicher geworden einer Bulldogge gleich, die vor dem Zubeißen mit ihrem Opfer spielt. Zwei Songs („Poison Fog“ und „No Survivors”) kombinieren Brutalität und klaren Gesang und schweißen diese Gegensätze zu einer Einheit ohne Gesichtsverlust. Auch gibt es immer wieder instrumentale Passagen, die die Anspannung des instrumentalen Treibens entlasten und als kurze Verschnaufpausen dienen. Aber GOD DETHRONED sind im Kern endlich wieder eine angriffslustige Meute geworden, die mit „Passiondale“ ihren zweiten Frühling durchleben und formidablen Death Metal veröffentlichen.

Tracklist:
1. The Cross of Sacrifice
2. Under a Darkening Sky
3. No Man’s Land
4. Poison Fog
5. Drowning in Mud
6. Passiondale
7. No Survivors
8. Behind Enemy Lines
9. Fallen Empires
10. Artifacts of the Great War

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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