Plattenkritik

Godscore - Tribalism

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Release Date: 01.01.2009
Datum Review: 16.03.2010

Godscore - Tribalism

 

Bereits seit 2005 sind die Krefelder unter dem Banner Godscore aktiv und beschallen die Umgebung mit modernen Metalklängen. 2009 erscheint nun mit „Tribalism“ die zweite Ep der Jungs und definiert den Kurs neu. Das Grundgerüst lässt sich als moderner Metal Marke Machine Head ausmachen, gewürzt wird mit Rhythmen alà Soulfly und immer wieder tauchen Nu Metallische Einwürfe auf. Das Potential für eingängige und hüpftaugliche Tanzflächen Songs ist somit eigentlich gegeben, allerdings treffen die Songs den Nagel einfach nicht auf den Kopf, dass der Funke so nicht überspringen will.
Einerseits kann man das Problem daran ausmachen, dass viele Riffs das Level allseits bekannter Standards nicht überschreiten. Man wird das Gefühl nicht los, sowas schon einmal an anderer Stelle gehört zu haben. Dazu kommt eine etwas ungünstige Produktion, die zwar DIY Bonus Punkte einfahren kann, allerdings kaum Druck aufbauen kann. Mit dem steht und fällt aber alles in dieser Sparte.
Drittes Manko ist der Gesang. Man merkt, dass Sänger Jens sich um Abwechslung redlich bemüht, aber bei den eigentlich unnötigen cleanen Parts viel von der, durch die Musik erzeugten, Atmosphäre flöten geht. Die Stärken der Band liegen sowieso eher in metallischen Regionen. Mit einer professionelleren Produktion und einem Songs die schneller auf den Punkt kommen, wäre aus vorliegendem Material sicher mehr herauszuholen gewesen.
Alle die auf Sachen wie Soulfly und Ektomorf abfahren, sollten mal ein Ohr riskieren.


Tracklist:

1. Ground Zero
2. Reckoning
3. Seasons Of Ebony
4. Tribalism
5. River

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Bart

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