Plattenkritik

Goldfinger - Hello Destiny

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.04.2008
Datum Review: 08.04.2008

Goldfinger - Hello Destiny

 

Ska Punk revised. Kaliforniens GOLDFINGER um Veganer, Aktivist, Produzent und Tausendsasser John Feldmann haben das Musikbusiness bereits aus allen perspektiven und Lebenslagen betrachten dürfen. 2008 markiert einen musikalischen Neuanfang für die Veteranen, die mit ihrem sechstes Album "Hello Destiny" ihre post Major Ära einleiten und gleichzeitig Gründungsmitglied und Gitarrist Charlie Paulson wieder in ihren Reihen begrüßen. Sideonedummy Records stellen hierfür die Bühne bereit und GOLDFINGER danken es dem Label mit einer Rückbesinnung in Richtung ihrer goldenen Zeiten.

Nach einer ansprechenden und chartaffinen Poppunk-Begrüßung in Form von "One More Time", vollziehen die Mannen mit "Get Up" eine Zeitreise in die eigene Ska-Punk Blütezeit Mitte der Neunziger. "The Only One" nimmt hingegen den Zuhörer bei der Hand und begleitet ihn in eher Raggae-lastige Gefilde. Im Anschluss steht dann aber wieder glatt produzierter und eingängiger Poppunk auf der Tagesordnung bei dem mit "Handjobs For Jesus" ein Seitenhieb auf organisierte Religionen nicht fehlen darf. Mit "Hello Destiny" nehmen GOLDFINGER ihr Schicksal selbst in die Hand, zeigen deutliche Steigerungen gegenüber der letzten beiden Veröffentlichungen und würdigen die alten Zeiten, für die passende Produktion legte Feldmann dann auch selber Hand an. Sowohl Band als auch Fans werden sich mit diesem Album einfach nur gut fühlen.


Tracks:
1. One More Time
2. Get Up
3. Goodbye
4. Without Me
5. The Only One
6. War
7. How Do You Do It
8. Bury Me
9. Not Amused
10. Handjobs For Jesus
11. Free Kevin Kjonaas

Autor

Bild Autor

Torben

Autoren Bio

Allschools Chef

Suche

Social Media