Plattenkritik

Gothminister - Happiness In Darkness

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Release Date: 14.11.2008
Datum Review: 12.11.2008

Gothminister - Happiness In Darkness

 

Bjørn Alexander Brem alias GOTHMINISTER ist auch auf seinem dritten Album der eingeschlagenen Linie treu geblieben. „Happiness In Darkness“ (so hieß im Übrigen auch der letzte Track des zweiten Albums „Empire of Dark Salvation“) bietet Gothic Metal mit RAMMSTEIN respektive NDH-Schlagseite. Teils orchestrale Synthieklänge werden mit Gitarrenwänden unterlegt und treffen auf tiefe Goth-Vocals, wobei es immer auf einen kitschigen, theatralischen Refrain hinausläuft. Die Gitarren und das Schlagzeug (oder Drumcomputer, genau lässt sich das nicht ergründen) sind leider nicht druckvoll genug, um den Wagen aus dem Sumpf des Schwülstigen zu ziehen. Auch sind die Songs viel zu eingängig und nach gleichem Muster gestrickt, so dass irgendwann der Lack, sorry, die Schminke ab ist. Hervorzuheben ist allerdings, dass „Happiness In Darkness“ sämtliche Gothic-Klischees auslebt und somit schon als augenzwinkernde Variante dieser Richtung wahrgenommen werden kann und das der GOTHMINISTER viel Spaß an der Sache zu haben scheint (allein wegen des Bandnamens und der lustigen Coverchen dürfte der Norweger einige Lacher auf seiner Seite verbucht haben). Das sollte somit die Maxime für dieses Werk sein: Bloß nicht ernst nehmen!

Tracklist:
1. Dusk Till Dawn [04:42]
2. Darkside [03:55]
3. Your Saviour [03:49]
4. Freak [04:02]
5. Sideshow [04:59]
6. The Allmighty [02:06]
7. Beauty After Midnight [04:19]
8. Emperor [04:25]
9. Mammoth [03:47]
10. Thriller [03:45]

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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