Plattenkritik

Grandexit - The Dead Justifies The Means

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Release Date: 08.07.2013
Datum Review: 17.07.2013

Grandexit - The Dead Justifies The Means

 

Progressive Metal ist dazu da um konventionelle, musikalische Grenzen zu sprengen. GRANDEXIT schlagen auf ihrem Lifeforce-Debüt jedoch Wege ein, die den Hörer irgendwann in die Orientierungslosigkeit führen.

GRANDEXIT und ihr zweites Album „The Dead Justifies The Means" geben dem Hörer wirklich Rätsel auf. Die aus Schweden stammende Band mischt auf ihren zehn Tracks ganz unkonventionell melodischen Schwedentod mit Elementen aus dem Alternative Metal. Wobei der Death Metal bei GRANDEXIT ganz klar das Hauptgeschehen bestimmt. Hier baut der Fünfer auf die Härte der alten Schule und umalt das Ganze mit progressiven Ausflügen und jeder Menge melodischen Leads. Dabei werden Strukturen errichtet, versetzt und wieder eingerissen. Das „alternative“ und im Falle von GRANDEXIT stilbrechende Element steuert ganz klar Sänger Dano Wahlström zum Gesamtbild bei. Der Gute mischt zu seinen an sich traditionellen Growls immer wieder recht gewöhnungsbedürftige cleane Gesangspassagen bei, die entfernt an Howard Jones (ex. KILLSWITCH ENGAGE) erinnern. Diese wollen sich nicht immer an dem Gesamtsound fügen, und stiften eine leichte Verwirrung in den an sich gelungen Kompositionen. So entreißen GRANDEXIT dem Hörer immer dann den roten Faden, wenn dieser glaubt, ihn im Griff zu haben. Produktionstechnisch ist am druckvollen Sound der zehn Songs wirklich nichts zu bemängeln.
Abschließend betrachtet ist „The Dead Justifies The Means" eher ein Release für Hörer, die ein Faible für herausforderndes Songwriting und stilbrechende Überraschungen haben.

Trackliste:
01. The Striven
02. Lost at Sea
03. Judgement of the Wicked
04. Buried
05. Kingdom of Emptiness
06. Box of Glass
07. Genetic Greed
08. Obstacle Run
09. Are You Even Alive?
10. The Superior Arrival

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Mulder

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