Plattenkritik

Guitar Wolf - Dead Rock

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Release Date: 08.06.2007
Datum Review: 06.06.2007

Guitar Wolf - Dead Rock

 

Seit 1987 treiben die drei japanischen Wölfe mit viel zu engen Hosen im Untergrund von Tokyo ihr Unwesen. GUITAR WOLF scheißen auf Trends und auf Modeerscheinungen und lärmen einfach nur rotzig und dreckig drauf los. Röhrenverstärker, die ächzen und krächzen, Stimmbänder die arg strapaziert werden, drei bis vier Akkorde und jede Menge Alkohol zeichnen einen Abend mit GUITAR WOLF aus.

Inspiriert von Punkrocklegenden wie den RAMONES sowie jeder Menge 60er Jahre Garagen Sound haben Seiji Guitar Wolf, Bill Bass Wolf und Toru Drum Wolf ein wildes musikalisches Monster namens "Dead Rock" auf CD gebannt. Auch wenn der Sound von GUITAR WOLF natürlich nicht zu den innovativsten auf dem Planet zählt, überzeugt die rohe und ungestüme Energie der Japaner einfach vom ersten bis zum letzten Ton. Schon fast arty und total trashig wird hier mit 80er Jahre Lederjacken und schön gewachsten Tollen eine Orgie in 13 Akten gefeiert. Songtitel wie "Wild Bikini Girl", "Tokyo Zombie" oder "Sex Napoleon" sprechen für sich und so darf man sich als aufgeschlossener Musikfreund über eine erfrischende Dosis japanischen Rock’n’Roll-Horror-Trash freuen.

Tracks:
1. DEAD ROCK
2. Andromeda Man
3. RED ME
4. FIGHTING ROCK
5. SEX NAPOLEON
6. HIgh Schooler Action
7. WILD BIKINI GIRL
8. Tokyo Zombie
9. ASIAN EXPLOSION
10. Ikebukuro Tiger
11. FIRE
12. RED SITUATION
13. WHISTLING SHADOW

Autor

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Torben

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Allschools Chef

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