Plattenkritik

Guttermouth - Eat Your Face

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Release Date: 01.01.1970

Guttermouth - Eat Your Face

 

Die Jungs von GUTTERMOUTH melden sich mit ihrem nunmehr dritten Epitaph-Album "Eat Your Face" zurück. Das Gespann um Frontmann Mark Adkins hat den Pseudo-Politpunk und die derzeit gehypte Punk Fashion, die in den Regalen jedes drittklassigen Supermarktes zu finden sind satt. Man möchte Musik machen die Spaß macht und keine weichgespülten Love-songs auf den Markt werfen. Motiviert und angetrieben von einer Unmenge an Bier und hartem Schnaps feiern GUTTERMOUTH also mit "Eat Your Face" eine energiegeladene 40minütige Punk-Orgie, die nur so vor Old School-lastigem Charme sprüht und mit gewaltigem Ohrwurmpo-tential die Korken knallen lässt. Mit "The Next Faux Moheekon" zollen GUTTERMOUTH den "Trendpunks" auf ihre zynische Art und Weise Tribut und mit "Surf’s Up Asshole" bekommen alberne–Modesurfer ihr Fett ab. Partytracks dürfen bei einem GUTTERMOUTH-Abend natürlich auch nicht fehlen und durch Songs wie "NRAAA" oder "Wasted Lives" züchtet sich die Bands wahre Hymnen heran. Für das was "Eat Your Face" präsentiert, nämlich herrlich rotzigen Streetpunk, ist die Scheibe absolut gelungen, den großen musikalischen Anspruch oder gar tiefschürfende Texte darf man hier natürlich nicht erwarten. Weiter so!

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Torben

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Allschools Chef

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