Plattenkritik

Halifax - A Writer’s Reference

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Release Date: 01.01.1970

Halifax - A Writer’s Reference

 

"A Writer’s Reference" sollte so mancher Fan des poppigen Emocores bereits kennen. Im Jahre 2004 via No Milk Records releast, zeigte die EP die neuen Einflüsse sowie die rohe Energie, die seit "Start Back At Start" aus dem Jahre 2002 in den Vierer aus Kalifornien geflossen ist. Aber holen wir ein wenig mehr aus: HALIFAX Drummer Tommy Guindon, zwischenzeitig Praktikant bei Drive-Thru Records, prophezeite bereits damals, dass seine Band früher oder später auf dem beliebten Genre-Label landen würde. Anno 2005 ist es nun so weit, Drive-Thru ist sich mittlerweile der Qualitäten von HALIFAX bewusst, hat die noch sehr junge Band gesignt und bringt als kleinen Appetizer zum im Sommer anstehenden Full Length das Re-Release der "A Writer’s Reference" EP auf den Markt. Mit ordentlichem Drive und Energie für 5 andere Genrebands geht der Opener "Sydney" auch sofort in die Vollen. Die Mischung aus knackigen Leads und cleanen Parts sowie dem emotionalen Gesang zwischen Melodie à la TAKING BACK SUNDAY und Geschrei in Richtung THE USED lässt sich natürlich nicht gerade mit dem Prädikat "innovativ" schmücken, was jedoch auch sicherlich nicht die Intention der Band ist. Die Ecken und Kanten Stimmen nämlich bei den 4 Jungs, die weitaus besser als viele Genrebands ihre Hausaufgaben in Sachen Catchyness und der richtigen Priese Aggression gemacht haben. Gerade deswegen komplettieren HALIFAX die remasterte EP auch mit zwei schönen akustik Tracks von denen der letzte wiederum den Smasher "Sydney" in seiner Akustik-Version zeigt. Bleibt abzuwarten ob die Jungs mit ihrem anstehenden Longplayer die Lust auf mehr auch befriedigen können.

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Torben

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Allschools Chef

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