Plattenkritik

Hamlet - La Puta Y El Diablo

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Release Date: 15.01.2010
Datum Review: 05.12.2009

Hamlet - La Puta Y El Diablo

 

Nach den ersten Klängen wird klar, dass es sich bei HAMLET um keine Greenhorns handeln kann. Sehr sicher und versiert zocken sie einen erdigen Metal, der als HÈROES DEL SILENCIO in hart beschrieben werden kann. Dazu tragen die in der Heimatsprache vorgetragenen Texte bei, die zunächst gewöhnungsbedürftig, schnell aber zur Einheit mit dem Instrumentalen verschmelzen. Dass die Band aus Madrid bald ihr 20 jähriges Bandbestehen feiert (als Geschenk dazu wurde ein weltweiter Deal mit Roadrunner an Land gezogen) und ihr neuntes Album “La Puta Y El Diablo“ (The Harlot And The Devil) veröffentlicht, durfte aufgrund der Frische und Eleganz des Materials nicht unbedingt erwartet werden. Denn zunächst haben sich einige aktuelle Trends in den Sound eingeschlichen, ohne in die Kategorien „als hinter etwas herlaufen“ oder „etwas vom Kuchen abhaben“ eingeordnet werden zu können. Denn es dominiert durch und durch Schwermetall, das auch bis in die Blastspitzen vordringen kann, aber meistens im Midtempo mit Nuancierungen in alle Richtungen verweilt. Die musikalisch entfachte Energie wird auch von einem leidend charismatischen Sänger unterstützt, der sich ganz tief und intensiv in die einzelnen Tracks bohrt und diesen dort seinen Stempel aufdrückt. Einziger Kritikpunkt eines ansonsten über der Masse liegenden Albums ist das Fehlen ganz großer Hooklines, von denen vergleichbare Kollegen wie BREED 77 einige in Petto haben. Dennoch sollte jeder, der auf der Suche nach gutem, unverstaubtem Metal ist, in HAMLET und vor allem „La Puta Y El Diablo“ reinhören.

Tracklist:
1. El Hábil Reino del Desconcierto 6.05
2. La Tentación 4.56
3. El Traje del Muerto 3.38
4. Siete Historias Diferentes 5.06
5. En el Nombre de Dios 5.58
6. No Habrá Final 6.50
7. Escupe tu Vanidad 3.21
8. Si no tu quién 5.22
9. Revolución 4.39
10. Sacrificio 8.00

Alte Kommentare

von Anti-Hamlet 13.12.2009 21:48

Son unos putos pijos de mierda que no saben hacer musica. Unos flipaos, representando Madriz-mierda

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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