Plattenkritik

Haste The Day - Pressure The Hinges

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Release Date: 23.03.2007
Datum Review: 19.03.2007

Haste The Day - Pressure The Hinges

 

Irgendwie scheint es gerade im Trend zu liegen, dass viele Bands eine Kehrtwende von ihrem gewohnten Stil machen und vor allem im Metalcore-Bereich wird ja immer häufiger der Drang dazu entdeckt doch mal ein wenig softer und seichter zu klingen. Bei HASTE THE DAY ist das nicht anders und die fünf jungen Amerikaner aus Indianapolis haben sich von der ersten EP, bis zu ihrem letzten Album, „When Everything Falls“, schon sehr stark gewandelt und werden auch mit ihrem nun erscheinenden Longplayer „Pressure The Hinges“ einigen alten Fans vor den Kopf stoßen. Maßgeblich beteiligt an dem Plus an Melodie und Gesang ist sicherlich auch der neue Sänger der Band, Stephen Keech. Der bereits bei der letzten Europa-Tour mit Juliana Theory zu hören und sehen war.

Repräsentierte das erste Album der Band, „Burning Bridges“, noch brachialsten und fiesesten metallischen Hardcore gepaart mit wenigen melodisch gesungenen Refrains, bot der Nachfolger „When Everything Falls“ trotz einiger härterer Songs mehr denn je Platz für Melodie und cleanen Gesang und rückte die Band immer weiter in die Alternative-Disco Ecke. Mit dem nunmehr dritten Full-Length „Pressure The Hinges“ zeigt sich die Band auf einem zweifelsohne hohen musikalischen Level, aber präsentiert sich auch in einem noch softeren Gewand als man es bei dem Vorgänger bereits der Fall ist. Natürlich gibt es erneut viele Breakdowns und angepisste HC-Shouts, aber das Ganze klingt halt alles wesentlich gediegener als noch bei den Vorgängern. Nichtsdestotrotz ist „Pressure The Hinges“ ein annehmbares Album geworden das versucht zwischen den Pfeilern Aggressivität und Melodie zu pendeln. Dies gelingt auch bei dem schönen Titeltrack ‚Pressure The Hinges’ und dem meiner Meinung nach besten Tracks des Album, ‚Chorus Of Angels’, sehr gut. Bei anderen Tracks wiederum schafft es die Band nicht aus dem Genre-Einheitsbrei ernsthaft herauszustehen und enttäuscht einen tendenziell. Zwar haben die Songs durchaus ihre Daseinsberechtigung, aber sie werden definitiv niemanden vom Hocker reißen. Der Hang zu großen Melodien und zuckersüßen Refrains ist den Jungs sicherlich nicht abhanden gekommen, aber man hätte eigentlich schon ein wenig mehr von der Band erwarten dürfen. Vor allem die Tatsache das „Pressure The Hinges“ sehr glatt produziert rüberkommt trübt die ganze Angelegenheit noch einmal mehr. Alles in allem dürfte die Platte den Fans des ersten Longplayers nicht mehr sonderlich gefallen, dennoch ist HASTE THE DAY eine immer noch grundsolide Scheibe gelungen, die definitiv Anklang finden wird.

Tracklist:

1. Eye of the needle
2. Pressure the hinges
3. The minor prophets
4. The oracle
5. White collar
6. Needles
7. Janet's planet
8. Servant ties
9. Stitches
10. Vertigo
11. Akeldema
12. Eremu
13. Chorus of angels
14. In memory (Album Version)*
15. Sea of apathy (Demo)*
16. Chorus of angels (Demo)*

*Bonustracks bei Special Edition

Alte Kommentare

von jsge 19.03.2007 21:59

was denn jetzt? solide oder mist? :] ich persönlich fand die letzten alben aber auch besser. der neue shouter klingt meiner meinung nach langweilig und nicht besser als der alte mit den eher kranken organ, aber das hatte irgendwie was. schade.

von torben 19.03.2007 22:30

finde die neue platte lange nicht so gut wie den vorgänger!!

von Dario 19.03.2007 22:47

Ich sag solide und das die Scheibe Anhängern der ersten Platte nicht mehrgefallen wird, steht doch da;-)

von torben 19.03.2007 22:56

stimmt..

von jsge 19.03.2007 23:12

ja schon.. nur zu welche gruppe gehörst du? irgendwie wiedersprichst du dir andauernd :) wenn dich einer fragt wie du die scheibe findest, dann kannst du doch nicht sagen solide, wenn dir die platte nicht gefällt (angenommen du kennst die vorgänger-alben) ^^

von jsge 19.03.2007 23:13

ich meinte natürlich \"wiedersprichst dich andauernd\" deutsche sprache, schwere sprache!

von Dario 19.03.2007 23:43

Ich find die Platte solide, sie ist halt nicht schlecht, aber kommt halt auch nicht an das erste Album ran.

von FKK 20.03.2007 09:08

das ist so, als wenn man sagt:\"die/der sieht nett aus\". Dann sieht der/die scheiße aus, ist aber nett. Ich fand auch den Vorgänger nett!

von Seb 20.03.2007 11:39

schreibt einfach nur, ob ihr die platte mögt oder nicht. lasst den scheiss, ständig uns als rezensenten anzupissen und unseren schreibstil zu mustern. oder sind hier nur deutschlehrer auf der seite?

von torben 20.03.2007 11:56

na da hat ja jemand guten überblick über unsere interna :)

von Yannick 20.03.2007 12:09

find die review eigentlich durchweg gut...genauso wie die scheibe! der neue shouter gefällt mir(ich höre schon die anfeindungen XD) noch nen tacken besser, da mehr in richtung hardcore. und rein von der musik her isses für mich immernoch haste the day, so wie auf dem vorgängeralbum und das ist, wie ich finde, gut so! diese refrains sind einfach klasse!!

von black cat 20.03.2007 20:35

ich finde auch,der vorgänger ist ganz gut burning bridges sowieso der oberhammer. warum hier jetz alle den dario oder wer auch immer die reviews schreibt dissen verstehe ich nicht...es ist seine meinung zu der cd,kauft sie euch und urteilt selbst ob er recht hat oder eure meinung eine andere ist. ich bin schon mal sehr gespannt auf die cd

von Shit 21.03.2007 09:20

Also ich habe mit jetzt das Review nochmal durchgelesen, nachdem ich die Scheibe gehört habe und ich stelle fest, dass ich mit Dario 100% konform gehe. Vorallem stelle ich fest, dass er in vielen Punkten einfach nur recht hat: - \"...hohen musikalischen Level...\" - \"...softeren Gewand als man es bei dem Vorgänger ...\" - \"...wesentlich gediegener...\" Das trifft es sehr! - \"...annehmbares Album...\" Das finde auch sehr gut getroffen, denn mit annehmbar verbinde ich nach Schulnoten eine 3 und die ist gerechtfertigt und berechtigt. So finden sich noch einige andere Ansätze im Review. Ich finde es gerade nach dem Höhren der Scheibe sehr gut geschrieben. Ist kein super Album, aber auch kein wirklich schlechtes - halt eine gute 3.

von kanne 28.03.2007 11:08

bin auch nicht wirklich begeistert. von mir knappe 6 punkte.

von fran 29.03.2007 13:41

schon schade, wie sich die band entwickelt..aber was erwartet man bei einem sänger wechsel (siehe auch fata)

von metalfan 22.04.2007 13:37

ich weiss gar nicht was ihr habt.so mega-schlecht is die scheibe doch gar nich.klar is wef besser,abba die stimme vom neuen sänger gefällt mir trotzdem besser.vor allem \"The Oracle\" is dochn geiler song.dass ich die platte so gut bewerte,hat vielleicht auch damit zu tun,dass ich grosser metalcore fan bin,tut aber nichts zur sache.von mir 8/10 Punkten

von gig 22.04.2007 13:37

megaschlecht sagt ja keiner... aber schlechter als der vorgänger!

von metalfan 22.04.2007 13:38

sag ich doch

von MUnkvayne 22.04.2007 14:16

gute scheibe! gefällt mir besser als when everything falls!

von djhf 10.05.2007 16:05

richtig.der neue sänger gefällt mir besser.die stimme von jesse machte die strophen doch ein wenig monoton

von eberheart 10.05.2007 16:50

ich finde auch es ist ein solides und annehmbares album. für eine lange autofahrt im sommer, mit offenem fenster, so das der wind einem den emoscheitel wegbläst ,eignet es sich auf jeden fall bestens!

von was ?? 11.05.2007 08:26

was sit das eberhardt du kackascheisser

von the sound 01.06.2007 23:23

Ist doch n richtig geiles album.Die neuen cleanvocals sind spitze (nicht son computer mist,wie caliban ihn auf ihrem neuen album ham),der neue sänger ist nich schlecht, (zumindest besser als der alte,denn bei ihm hat man ja ma gar nichts verstanden) un auch sonst nich schlecht.das video zu stitches is auch nich schlecht

von Ashcore 20.09.2007 15:28

Mag die Scheibe, ein paar Songs die ziemlich Power haben. würde auch 7 Punkte geben.

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Dario

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