Plattenkritik

Hell - The Age Of Nefarious

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 25.10.2013
Datum Review: 22.10.2013

Hell - The Age Of Nefarious

 

Zwei Jahre nach dem Debüt stellen HELL mit „The Age Of Nefarious“ den ersten neuen Song vor, den ersten Vorboten des im November erscheinenden Albums „Curse and Chapter“. Waren die Briten auf dem großartigen „Human Remains“ noch stark der NWOBHM zugetan – Kein Wunder, stammt die Band eigentlich aus dieser Zeit und hat ihr erstes Album quasi mit einer Verspätung von 34 Jahren veröffentlicht – geht „The Age Of Nefarious“ deutlich in Richtung Power Metal. Hymnisch und dominiert von David Bowers markanter Stimme, ist beim abwechslungsreichen Lied zu jeder Sekunde zu erkennen, dass es sich um hier HELL handelt. Dennoch schlagen Andy Sneap und seine Kollegen auf „The Age Of Nefarious“ deutlich härtere Töne an und setzen eher auf pfeilschnelles Riffing als auf doppelte Leadgitarren – Eine willkommene Weiterentwicklung des Grundsounds der Gruppe.
Neben diesem Song befinden sich mit „On Earth As It Is In Hell“, „Blasphemy And The Master“ und „The Oppressor“ noch drei Live-Tracks von „Human Remains“ auf der Scheibe, die man 2013 auf dem Bloodstock Open Air aufgenommen hat. Alle drei Live-Nummern haben ordentlich Soundqualität und zeigen die theatralische Darbietung der Band auf der Bühne.
Diese Zusammenstellung ist eher als Appetizer auf das kommende Album zu sehen. „Age Of Nefarious“ ist aber dennoch ein starker Einzeltrack, der Lust auf mehr macht. Fans die nicht mehr bis November auf neues Material ihrer Helden warten können, bekommen hier Futter. Für alle anderen ist diese Veröffentlichung wohl sowieso eher uninteressant.

Tracklist:

01. The Age Of Nefarious
02. On Earth As It Is In Hell (live)
03. Blasphemy And The Master (live)
04. The Oppressors (live)

Autor

Bild Autor

Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

Suche

Social Media