Plattenkritik

Hell Within - Asylum Of The Human Predator

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Release Date: 19.04.2005

Hell Within - Asylum Of The Human Predator

 

Als ich heute Morgen Kaffee aufsetzte und den ersten Schluck nahm, drückte ich gleichzeitig die Playtaste des Cd Players mit dieser Platte im Ladefach. Der viel zu starke Kaffee in Kombination mit den Anfangsakkorden der „Hell Within“ Platte fühlten sich an wie eine Faust die mich aus der Kaffeetasse niederpunchte. Mund-Offen-Effekt! Hell Within haben sich bösartigem Metal verschrien wie man ihn aus dem Hause Lifeforce gewohnt ist und ihn entweder liebt oder hasst. Hatebreed und Shadows Fall Produzent Zeuss hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und macht „Asylum Of The Human Predator zu einer tonnenschweren Bombe, die Krater hinterlässt in denen kein Gras mehr wächst. Bösartiger Slayerparts geben sich mit Melodyparts die Klinke in die Hand. Immer präsent ist der Schreigesang, der in den „ruhigeren“ Parts von cleanem Gesang ersetzt oder überschnitten wird.

Auch in diesem Fall gilt: Hier wird das Rad nicht neu erfunden aber rund gehalten. Keine Revolution sondern ein weiterer brutaler Part des Lifeforce Universums, für dass man manchmal echt starke Nerven haben muss um nicht völlig auszurasten und sein Interieur zu zermalmen! Harter Stoff für toughe Boys.

Werner

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HELL WITHIN ist der Name, des grindigen Metalcore Monsters, welches aus Boston, Massachusetts auf die Welt losgelassen wird. Seit 1998 trieb die Combo, damals noch unter dem Namen TWYTCH, ihr Unwesen. Der alte Name passte jedoch irgendwann nicht mehr zu dem Sound der Band, gepaart mit einigen Besetzungsänderungen vollzog man also den Namenswechsel und hieß fortan HELL WITHIN. Mit "Asylum Of The Human Predator" gehen die fünf Mannen nun also mit ihrem Lifeforce Debüt in die Vollen und liefern eine weitaus Göteborg lastigere Version des üblichen Metalcores ab. Obwohl HELL WITHIN auf den melodischen Gesang bei ihren Songs nicht verzichten, dominieren doch die sehr gekeiften, grindigen Gesangspassagen von Frontmann Matt McChesney. Die gesunde Mischung aus SLAYER, HATEBREED und AT THE GATES manifestiert sich durch thrashige Roots mit feinen Metal-Leads , schwedische Riffattacken der fiesesten Art mit einer marginalen Death Kante und eher dezent eingesetzten Hardcore Einflüssen. Durch und durch gemein, dafür aber absolut überzeugend liefern HELL WITH in ein feines Stück Metal in 10 Akten ab.

Torben

Tracklist:
1. Godspeed To Your Deathbed
2. Bleeding Me Black
3. Redemption... Is A Cold Body
4. Merchants Of The Blood Trade
5. A World To Murder
6. Selfinflicted Silence
7. Asylum Of The Human Predator
8. Soul Revulsion
9. Swallow The Stitches
10. Open Eyes To Open Wounds

Alte Kommentare

von TheGrotesque 10.07.2010 09:16

meine güte, gerade noch mal "Godspeed To Your Deathbed" eingelegt. wie mütze glatze die mal waren

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Torben

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