Plattenkritik

Hell Within - Shadows Of Vanity

Redaktions-Rating

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Release Date: 18.05.2007
Datum Review: 29.03.2007

Hell Within - Shadows Of Vanity

 

Da halte ich also „Shadows Of Vanity“ in der Hand, nach „Asylum Of The Human Predator“ der zweite Release von HELL WITHIN auf LifeForce Records. Mir völlig unbekannt, fängt mein Herz nach den ersten Sekunden des Openers an schneller zu schlagen. Ein hartes, schnelles Riff unterstützt von treibenden, harten Drums dringt in mein Ohr dicht gefolgt von einem gegrowlten, in einen Schrei übergehenden „GO!“ und ich denke mir ‚Alles klar! Gerne!’.

Überrascht werde ich von den vielen clean gesungenen Teilen in denen Sänger Matthew McChesney mich ziemlich an den jüngsten Streich von TRIVIUM erinnert – mit dem Unterschied, dass McChesney eigenständig klingt und nicht wie James Hetfield (man möge mir diesen kleinen Seitenhieb verzeihen). Im weiteren Verlauf des Albums wird gesungen, geschrieen und gegrowlt was das Zeug hält. Alles untermalt von prägnanten Riffs aus der Death/Thrash-Ecke mit viel Melodie und vor allem Geschwindigkeit dabei. Mit dem gerade mal zwei Minuten langen Kracher „Between The Dead And The Deceived“ beweisen die Jungs aus Massachusetts, dass sie nicht zwingend auf clear vocals von Matthew angewiesen sind und können auch hier überzeugen. Nichts desto trotz liegt der Reiz des Albums, gerade aufgrund der interessanten Stimmlage des Sängers, in den Wechseln zwischen cleanen Gesangsparts und bitterbösen Growls. Der musikalische Thrash-Teppich, der dem Ganzen zu Grunde liegt, macht das Powerpaket dann komplett. Da ist es schon schade, dass die Gesamtspielzeit des Albums mit knapp 34 Minuten, die wie im Fluge vergehen, recht kurz ist – aber mit Sicherheit war dies nicht das letzte was man von HELL WITHIN hört, was den Schmerz ein wenig lindert.

Ein absoluter Kracher einer noch recht unbekannten aber sehr talentierten Band von der man bestimmt noch mehr hören wird – ich behalte die auf jeden Fall auf dem Radar!


1. Shadows Of Vanity
2. My Exit In Red
3. Lay Down Your Arms
4. The Spiral
5. In The Absence Of Fire
6. Between The Dead And The Deceived
7. For The Taking
8. Merciless
9. A Silent Prayer For The Haunted

Alte Kommentare

von FKK 30.03.2007 11:12

ich bin gespannt, fand den Vorgänger sehr geil und nach vorne gehend. Zum Seitenhieb: James Hetfield für Arme, für ganz Arme!!!

von MUnkvayne 30.03.2007 16:08

mir gefällt der zu viele cleane anteil überheupt nicht! ich mein ich mag cleane vocals, aber hier passt das einfach net! schade drumm!

von pain 02.04.2007 09:01

fand den vorgänger ganz cool mit diesem trockenen sound..

von FKK 22.05.2007 09:20

Sehr gutes review! Ich finde der Sänger klingt nach Chuck Billy! Aber viel geiler als die Trivium, weil härter, unvorhersehbarer, rauer und lebendiger produziert. Von mir auch 8/10 mit der Hoffnung, dass dies nicht die letzte Scheibe der Truppe ist

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Tim

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