Plattenkritik

Hexen - Being And Nothingness

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Release Date: 11.05.2012
Datum Review: 14.05.2012

Hexen - Being And Nothingness

 

Pulverised Records haben in der Vergangenheit ein glückliches Händchen bei der Wahl ihrer Bands bewiesen. Meistens handelt es sich um Death Metal Bands, die den Roster füllten. Mit HEXEN haben wir allerdings eine kleine Ausnahme, denn progressiver Thrash Metal mit Affinität zum originären Heavy Metal befindet sich dort eher selten.

Und auf "Being And Nothingness" brauchen HeXeN immer eine gefühlte Ewigkeit, um auf den Punkt zu kommen. Diese Ewigkeit ist „der Weg ist das Ziel“ und macht das Album der Kalifornier interessanter als es ohnehin schon ist. Der Technikfaktor steht zwar im Vordergrund, wir aber nie zu Lasten des Songs ausgeschlachtet. Gerade die Lead-Gitarre nimmt immer wieder Soloausritte vor, und verschafft dadurch dem Rest Zeit zu verschnaufen. Richtig gut sind HEXEN auch dann, wenn sie in akustischen Spielereien schwelgen und dann explosiv zu einem Thrash Metal Orkan ausbrechen.

Über allem steht der Old School Thrash, mit dem Lücken gefüllt und leichte Henger wettgemacht werden. Auch der Sänger überzeugt mit einem Bay Area Thrash Vibe und schafft es durchweg, interessant zu bleiben. Wenn dann noch Black Metal Läufe die Tracklist aufsuchen, ist eine Nähe zu VEKTOR nicht wegzudiskutieren, wobei HEXEN viel gemäßigter vorgehen und nicht diese atemberaubende Hektik versprühen.

Tracklist:
01. Macrocosm
02. Grave New World
03. Defcon Rising
04. Private Hell
05. Walk As Many, Stand As One
06. Stream Of Unconsciousness
07. Indefinite Archetype
08. The Nescient
09. Nocturne

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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