Plattenkritik

High Five Drive - Full Blast

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Release Date: 17.04.2009
Datum Review: 18.04.2009

High Five Drive - Full Blast

 

“Das Beste was wir bis hierhin je gemacht haben“ sagen HIGH FIVE DRIVE über ihr „Full Blast“. Nach den ersten zweieinhalb Minuten kann man das (noch) bestätigen

Denn was der Vierer im Opener „Vengeance Theme“ abliefert ist atemberaubend. Schnelle Strophen, herzerwärmende Bridge, kratzige Stimme und ein Wohlfühl Refrain verwandeln den Track in ein absolutes Meisterwerk seiner Klasse.

Wenn das so weiterginge, ja, ein jeder Freund schneller Punkrock Musik wäre begeistert, würde vielleicht sogar alte verwaschene SMALL BROWN BIKE und DEATH IS NOT GLAMOROUS Shirts auskramen und wieder den kleinsten, schmuddeligsten Club der Stadt auskramen um sich dort ein Konzert der Herren anzuschauen. Doch abwarten.

HIGH FIVE DRIVE machen im Grunde alles richtig. Produziert hat ihr Album John Peters, der bereits mit COMEBACK KID aufnahm und teilweise hört man das auch. Nicht all zu dick aufgetragen, jedoch mit genügend Punch und auch Tiefgang. Trotzdem fehlt an vielen Stellen ein gewisses Etwas. „Our Great War“ beispielsweise bietet im Mittelteil gut geshoutete Aggression, flacht allerdings im Nachhinein wieder ab weil der Gesang einfach mit zu wenig Besonderheiten daher kommt. Das klingt dann leider alles zu sehr nach „Alternative“ als nach gutem, ordentlichen Hardcore/Punk wie er noch zu Anfang einläutete.

Wer jedoch schon die Möglichkeit hatte mit Größen wie PARKWAY DRIVE, THIS IS HELL, THIS IS A STANDOFF und COMEBACK KID zu spielen der wird diese Gelegenheiten nochmal bekommen und wird dann zeigen können, was er wirklich drauf hat. Eine schlechte Platte ist „Full Blast“ denn noch immer nicht. Sie klingt halt nur unentschlossen.

Tracklist:

1. Vengeance Theme
2. Eight Hour Drivers
3. Foreign Mantras Make Great Role Models
4. Our Great War
5. Inspiration is Realization
6. Party of One
7. Never Give up
8. Peace Lies Beyond Our Fear of Each Other
9. The Memories That Keep
10. Save Yourself
11. Nowhere To Hide
12. Underbreath Regrets

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Raphael

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