Plattenkritik

Highschool Nightmare - Nightmare High

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Release Date: 02.04.2009
Datum Review: 08.04.2009

Highschool Nightmare - Nightmare High

 

„Irgend so ein Teenie-Horror-Punk-Scheiss aus Übersee” dachte ich bei mir, als ich den Namen der Truppe las. Nicht gerade ein viel versprechender Anfang für ein unterhaltsames halbes Stündchen mit einer CD. Umso erstaunter war ich, als ich feststellte, dass das Hamburger Label True Rebel Records seine Fingerchen mit im Spiel hatte, sind diese doch eher für ihren bodenständigen Sound bekannt und nicht für möchte gern Highschool-Punk-Kram.

So kam es, wie es kommen musste: HIGHSCHOOL NIGHTMARE haben zwar einen bescheuerten Namen, kommen jedoch ebenfalls aus der Hansestadt und die Musik kann sich auch sehen lassen. Zwar entsprechen die Texte den üblichen Horrorpunk-Film-Klischees, verpackt wird das ganze jedoch in einen 1a Streetpunk, der dem von FAR FROM FINISHED, nicht nur aufgrund der stimmlichen Ähnlichkeit, sehr nahe kommt. Whiskeygetränkter Gesang immer mit dem Gespür für die richtige Melodie. Zum Mitgrölen bieten HIGHSCHOOL NIGHTMARE reichlich Platz an und dass man seinen Horrorpunk-Auftrag mit einem Augenzwinkern erfüllt, macht die Sache mit Sicherheit nicht unsympathischer.

Allenfalls zum anfänglichen Nachteil wird die Fülle der Songs. Mit 16 an der Zahl, bei denen viele die Drei-Minuten-Grenze überschreiten, trennt sich logischerweise die Spreu vom Weizen. So reicht das Spektrum von Solide bis Hit, Ausfälle sind jedoch keine zu verzeichnen und so läuft die CD, trotz ihrer Länge locker durch ohne anzufangen zu nerven.



Tracklist:

01. Sick Sad World
02. No Graduation
03. Mermaid
04. Death From Above
05. Controlled By Aliens
06. Are You Lonely
07. Dancing With Wolves
08. The One
09. Loaded Gun
10. Trick Or Treat
11. The Beast Within
12. Mobile Phone
13. Should Have Known Better
14. Vampire Empire
15. Song For The Blue
16. Capitol Ville

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Christian Schroub

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