Plattenkritik

Hip Whips - S/T

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 31.08.2005

Hip Whips - S/T

 

Oh ja die guten alten, Hippie-lastigen Sechziger. Hier würde sich das schwedische Quartett der HIP WHIPS so richtig heimisch fühlen. Nachdem die Itunes Werbung die CAESARS und ihren retro Orgel Hit "Jerk It Out" in alle Wohnzimmer gebracht hat, setzen die HIP WHIPS auf den totalen Hammond Overkill.

Psychedelisch und in bester Fuzz Manier donnert die gute alte Second Hand Orgel der Schweden vom ersten bis zum letzten Songs ihres selbstbetitelten Albums. Hier wird nicht etwa probiert alt bewährtes mit neumodischem Geklimper aufzupeppen, nein, hier beschränkt man sich ausschließlich auf das gewählte, musikalische Jahrzehnt und achtet penibelst darauf dessen Grenzen auch nicht mal annährend zu berühren. Bin ich von den Rock’n’Roll lastigen Up-Tempo Nummern doch sehr angetan, gestalten sich die immer wiederkehrenden langsamen Stücke so zäh wie der Kaugummi, der noch seit den 60ern an den Schuhsolen der eingemotteten Plateauschühchen klebt. Stimmlich zeigt sich Frontmann Markus Lindmark zwar beeindrucken vielseitig zwischen souligen Balladen und rockigem Arschtritt, kann damit jedoch auch nicht über die Schwächen des selbstbetitelten Debüts hinwegtrösten. Persönlich kann ich mich an dieser Stelle jedenfalls nur für die Orginale der damaligen Zeit entscheiden.

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Torben

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Allschools Chef

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