Plattenkritik

Holy Martyr - Hellenic Warrior Spirit

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Release Date: 12.09.2008
Datum Review: 12.02.2009

Holy Martyr - Hellenic Warrior Spirit

 

Wenn eine Band HOLY MARTYR heißt, ihr Album „Hellenic Warrior Spirit“ tauft, aus Italien kommt und bei Dragonheart Records veröffentlicht, müssen nicht viel Worte bei einem Review zum Lotsen des Lesers verloren werden. Die Band bezeichnet ihre musikalische Ausrichtung War Epic Metal, wobei angemerkt werden muss, dass für „War“ viel zu wenig Krieg auf dem zweiten Auswurf zelebriert wird. Erst einmal stört ein viel zu stark getriggertes Schlagzeug (zumal der Drummer des Öfteren neben der Spur liegt und den Takt nicht hält), allgemein ist die Produktion sehr schwammig und verfügt lediglich über Demostatus. HOLY MARTYR versuchen, mit ihren Songs Geschichten zu erzählen, was ihnen dafür leider fehlt sind die technischen Fähigkeiten als auch die passenden Ideen. Die Songs kommen nicht zum Punkt und verlieren sich in hymnenhaften, viel zu lang gezogenen Instrumentalparts. "Hellenic Warrior Spirit“ ist wegen der fehlenden Härte auch nicht in die Metalsparte einzugliedern, denn die dafür erforderliche Grundhärte fehlt. Auch der Gesang kann sich nicht gegen das seelenlose Vor-sich-hin-plätschern behaupten, wirkt er doch viel zu kraftlos und unbedeutend. HOLY MARTYR können als MANOWAR light Version ohne Geschmack abgestraft werden.

Tracklist:
01. March (Intro)
02. Spartan Phalanx
03. Lakedaimon
04. H'Tan H'Epi Tas
05. Hellenic Valour
06. Kamari, Andreia, Polemos
07. The Call To Arms
08. Molon Labe
09. Defenders In The Name Of Hellas
10. The Lion Of Sparta
11. To Kalesma Sta Opla

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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