Plattenkritik

Hope For The Dying - Dissimulation

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Info

Release Date: 26.04.2011
Datum Review: 25.05.2011

Hope For The Dying - Dissimulation

 

HOPE FOR THE DYING sagte mir zunächst erstmal rein gar nichts, also erstmal in die Tasten gehaun und Google befragt. Dort stoße ich jedoch direkt auf etliche christliche Musikforen und bin fürs erste bedient. Doch wie man an Bands wie UNDEROATH sieht, kann auch aus diesen Reihen großartige Musik kommen, also wird das Album „Dissimulation“ von HFTD mit recht großer Hoffnung auf eine vernünftige Metalplatte in den Player geworfen.

Diese beginnt nun zunächst mit einer epischen und rein instrumentalen Metalballade, die genauso gut aus einem Filmklassiker hätte stammen können und leitet so ein Werk ein, das nur so von epischen und vor Melodie strotzenden Songs beherrscht wird. Instrumental ist das hier wirklich ganz großes Kino was die Jungs von HFTD abliefern. Sie beherrschen nicht nur ihre Instrumente einwandfrei, sondern haben auch echtes Gespür für mitreißende Melodien und das schaffen von großen Momenten. Sowieso hat man bei „Dissimulation“ den Eindruck das hier ganz klar mehr Wert auf die Musik als auf den Gesang gelegt wird. Dieser ist eher zurückgenommen und nur sparsam eingesetzt. Dabei schwankt er zwischen wütenden Ausbrüchen, die stimmlich an AUGUST BURNS RED erinnern und leisen, fast zerbrechlichen Vocals. Jedoch lässt sich dieses Gefühl gerade mitten in einem Filmsoundtrack zu stecken nie ganz abschütteln, zu gut würden diese Songs in Filme wie „Fluch der Karibik“ oder ähnliche passen.
Alles zusammen genommen ergibt dies ein überraschend gutes Album, mit dem ich zu Beginn niemals gerechnet hätte. Also öfter auch mal die Scheuklappen in die Ecke werfen und Bands austesten, die einem doch am Anfang eher abschrecken. Es lohnt sich!

Tracklist:

01. Exordium
02. Vacillation
03. Orison
04. Transcend
05. Imminent War
06. Perpetual Ruin
07. The Awakening
08. The Awakening: Dissimulation
09. The Awakening: Veil Lifted
10. Vile Reflections
11. Derision

Alte Kommentare

von Das ist 25.05.2011 18:35

wirklich guter Stoff und klingt sehr durchdacht und konzeptionell. Gefällt mir :)

von YES 24.06.2011 13:00

Beim ABR Review wird gesagt man solle musik und religion trennen und hier bist du bedient weil du auf ein christliches Forum triffst ?

von tz 24.06.2011 13:15

...und das zurecht! rock n roll is teufelsmusik, un ich glaub nich dass der papst diese bands gutheißt.... was für spinner.... ganz harte metal-christen....

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Wencke

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