Plattenkritik

Hot Rod Circuit - The Underground Is A Dying Breed

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Release Date: 27.07.2007
Datum Review: 16.07.2007

Hot Rod Circuit - The Underground Is A Dying Breed

 

HOT ROD CIRCUIT sind bereits eine ganze Weile im Musikgeschäft unterwegs. 1997 in New Haven, Connecticut begründet zählte man auch eine Zeit lang zur Riege des damals noch als Vorzeigelabel in Sachen Emorock fungierenden Vagrant Records. Nachdem man sich 2004 eine Auszeit gönnte kehrt man nun mit einem neuen Record Deal (Immortal Records) und einem neuen Album im Gepäck auf die Bildfläche zurück.

"The Underground Is A Dying Breed" ist ein typisches HOT ROD CIRCUIT Album geworden und sofort sind die Melodien präsent, die einen damals im GET UP KIDS, SAVES THE DAY und JULIANA THEORY Rausch zu den Platten der Band hat greifen lassen. Auch jetzt werden wieder die Erinnerungen an diese Bands geweckt, die zuletzt recht unrühmliche Werke ablieferten oder sich gar auflösten. Es kommen einem die großen Momente in den Sinn, mal scheinen JULIANA THEORY zum greifen nahe sind und als Andy Jackson mit seinen Kollegen einen Abstecher in countrylastige Gefilde wagt ("6-8"), denkt man direkt an die NEW AMSTERDAMS. HOT ROD CIRCUIT hatten von jeher das Problem, dass man zwar ihre Alben mochte und sie auch im Schrank stehen hat, die Band jedoch zu keinem Zeitpunkt zur aktuellen Lieblingsscheibe erklärte. Dennoch hat man sich stetig weiterentwickelt und liefert mit "The Underground Is A Dying Breed" das wohl beste Album der Bandgeschichte ab. Große Hits sind zwar nicht vertreten aber dafür bleibt man auf konstant hohem Niveau und umarmt einmal mehr den Emorock der späten 90er. Ein schönes Album obwohl die Band immer noch im Schatten besagter Genregrößen bleibt.


TRACKLIST
1. Stateside
2. Vampire
3. Battleship
4. What We Believe In
5. 45's
6. Holding on to Nothing
7. US Royalty
8. Ventricle
9. Spit You Out
10. Cali
11. 6-8

Alte Kommentare

von samt 19.07.2007 10:53

sehe ich ähnlich. HRC haben nie wirklich den durchbruch geschafft. das album ist gut, orientiert sich aber immernoch zu stark an den alten helden..

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Torben

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