Plattenkritik

Hugh Me I´m Squirrel - S/T

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 01.12.2006

Hugh Me I´m Squirrel - S/T

 

Ich bin ja einiges an Musikalischen Auswüchsen gewöhnt, aber HUGH ME I’M SQUIRREL sprengt meine Fähigkeiten eine CD annähernd gut einzufangen! Das ist mit Abstand der verpeilste Kram, der mir im Jahre 2006 untergekommen ist. Nicht, dass es hier in irgendwelche musikalischen Extreme geht, eher im Gegenteil, denn HUGH I’M SQUIRREL gehen sehr bedächtig an die ganze Sache und präsentieren uns eher poppig-instrumentell treibende Tracks, die durch Spoken Words Passagen aufgelockert werden. Ab und an reißt sich eine Gitarre aus dem Schema raus, wie bei dem Song „Digging In Potted Plants“, und geht mit verzerrten Lauten ab.

Inhaltlich bestehen die kurzen Textpassagen aus Erzählungen von Eichhörnchen, was sich im Verlauf der sieben Tracks auf diesem Album als sehr bescheuert und weltfremd entpuppt, aber jeder kann sich ja mal selbst von den wirren Gedankengängen der Band überzeugen. Ich bin der Meinung, dass diese Band niemand auf dieser Welt benötigt, auch wenn einige Leute das sicherlich anders sehen werden. Wer ein Faible für instrumentale und poppig anmutende Stücke hat, die in seltenen Fällen ins Rock-Genre abdriften, kann sich das Mal anhören, ich lehne nach zwei Runden HUGH ME I’M SQUIRREL dankend ab mich weiterhin mit dieser Band zu beschäftigen. Hierfür kann ich nur 3/10 Punkten geben, aber auch nur weil diese CD selbstproduziert wurde.

Tracklist:

1. Tree Rats Or Harveys
2. Mpakafou
3. Slither Out Of Primordial Ooze
4. Raising A Squirrel
5. Digging In Potted Plants
6. Chip'N'Dale Rescue Rangers
7. (Sympathy For) Albino Squirrel Preservation Society

Alte Kommentare

von thomas 10.12.2006 14:15

über die selbe band hab ich grad bei sellfish.de auch dieses review gefunden: \"filigraner Postrock, mit Versatzstücken von Stonerrock und vor allem immer wieder beißenden Riffs. Gitarre, Bass, Schlagzeug - simple as fuck. Meint man. Aber da ist noch mehr. Laut Info zum Beispiel ein Laptop, der Geräusche macht. Samples tauchen auch immer wieder auf. Vom Schulhof, dann wieder aus einem Lehrbuch und immer wirkt alles sehr bedrohlich irgendwie. Hug Me I’m Squirrel bauen ihre Stücke vorsichtig und langsam auf, manchmal um sie am Ende noisig einzureißen. Aber nicht immer, denn Vorhersagbarkeit ist nicht ihr Ding. Das ist überhaupt die Stärke. Dass sich alles zusammenfügt und nicht baukastenartig nebeneinander steht. Die Songs fügen sich oft nahtlos zusammen, Musik und Samples ergänzen sich prima und die Spannung bleibt immer erhalten. Dafür braucht es bei Hug Me I’m Squirrel keinen Gesang. Dafür lieber komplexe Strukturen\" mmh, scheint ja ziemlich gegnsätzliche meinungen dazu zu geben. gut so, oder!? denn weichgespülten kram, den jeder gut findet gibts ja genug....

von ... 10.12.2006 15:57

Meinungen sind nunmal verschieden, ich denke man wird nie auf einen Nenner kommen können!

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Dario

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