Plattenkritik

Hypocrisy - A Taste Of Extreme Divinity

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Release Date: 23.10.2009
Datum Review: 21.10.2009

Hypocrisy - A Taste Of Extreme Divinity

 

"Were happy of the result so far, it got everything a HYPO album should have in our own point of view"

Neben Peter Tägtgren (Gesang und Gitarre) sind Mikael Hedlund am Bass und Reidar „Horgh“ Horghagen (IMMORTAL) am Schlagzeug für HYPOCRISY tätig. Das Trio hat sich für "A Taste Of Extreme Divinity" vier Jahre Zeit gelassen, PAIN scheint um einiges lukrativer für das Szene Urgestein Tägtgren zu sein. Und auch beim elften Album kann jeder HYPOCRISY Fan bedenkenlos zugreifen. Obwohl, der Meister scheint etwas weichgespült beim Komponieren gewesen zu sein, denn es liegen nur wenige Songs ("Valley of the Damned", "Taste the Extreme Divinity") im Uptempo, es herrscht melodisches Midtempo. Und Tracks wie "Weed Out The Weak" oder "No Tomorrow" erstrahlen in Melancholie, mitunter ist das Material hymnenhaft und kleine Überraschungen wie Rhythmuswechsel oder zähfließende Passagen werden eingebaut. Die stimmliche Darbietung des Meisters ist variabel, Screams - Shouts - Growls, so dass der Blick zum Beipackzettel nicht ausbleibt, ob hier tatsächlich nur ein Vokalakrobat zur Verfügung stand. HYPOCRISY streuen immer wieder andere Stile in ihre Gitarrenarbeit, so dass "A Taste Of Extreme Divinity" manchmal nach IMMORTAL, oder KATAKLYSM oder auch modernen Metalbands klingt. Fast entsteht der Eindruck, hier sei eine Band mit einem Coveralbum in den Startlöchern, aber halt, Respekt, Respekt, HYPOCRISY sind immer noch melodischer Death Metal mit Klasse (allerdings nicht mit dem "Extra" davor).

Tracklist:
01. Valley of the Damned
02. Hang Him High
03. Solar Empire
04. Weed Out The Weak
05. No Tomorrow
06. Global Domination
07. Taste the Extreme Divinity
08. Alive
09. The Quest
10. Tamed [Filled With Fear]
11. Sky Is Falling Down

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Clement

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Ich fühle mich zu alt