Plattenkritik

I-Remain - Brutality Of Terror

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Release Date: 28.09.2007
Datum Review: 15.10.2007

I-Remain - Brutality Of Terror

 

I-REMAIN sind laut Infozettel dem Genre „Metalcore“ zuzuordnen. Aber gemäß Infozettel lautet der Titel des Debüts der Engländer auch „Brutality Of Fire“ (richtig: „Brutality Of Terror“). Nun, ganz so falsch wie beim Titel ist die Zuordnung des Genres nicht. Allerdings würde ich den Haupteinfluss der Band als modernen Thrash Metal mit Nu Metal- und eben Metalcore-Elementen beschreiben. Technisch durchaus solide, bolzen sich die Herren aus Stockport (Greater Manchester) durch 11 Songs, die stellenweise mit Samples und Scratching untermalt sind.

Allerdings vermisse ich Individualität, sämtliche Passagen von „Brutality Of Terror“ habe ich woanders und schon viel besser gehört. Das Album hat viel zu viel Längen, sämtliche Songs sind sehr lang und wirken dadurch nach einiger Zeit monoton. Dies wird durch das eindimensionale Gebrülle des Sängers Zander unterstrichen. Teilweise gute Ansätze (hört euch mal den Anfang von „Ripped Apart“ an) werden von der Eintönigkeit des Albums geschluckt. Zudem ist die Produktion viel zu klinisch und steril.

Die Band sollte sich beim nächsten Output steigen, um nicht ganz schnell wieder zu verschwinden.


Tracks:
1. Brutality Of Terror
2. Filter Out The Weak
3. Ripped Apart
4. 2nd Method Of Death
5. Empires Burning
6. Fear
7. Incinerator
8. Taking Pictures
9. Beast
10. War Cry
11. Bloodust

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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