Plattenkritik

IMPERIAL STATE ELECTRIC - Honk Machine

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Info

Release Date: 21.08.2015
Datum Review: 18.08.2015

Tracklist

 

1.Let Me Throw My Life Away
2.Anywhere Loud
3.Guard Down
4.All Over My Head
5.Maybe You're Right
6.Walk On By
7.Another Armageddon
8.Lost In Losing You
9.Just Let Me Know
10.Colder Down Here
11.It Ain't What You Think (It's What You Do)

Band Mitglieder

 

Nicke Andersson, Tobias Egge, Tomas Eriksson, Dolph de Borst

IMPERIAL STATE ELECTRIC - Honk Machine

 

 

Am 21. August diesen Jahres erscheint das neue Album von IMPERIAL STATE ELECTRIC unter dem Namen „Honk Machine“ und ist ganz im Stile des Punkrock aufgenommen worden: Elf Songs, die in knapp mehr als einer halben Stunde alles auf den Punkt bringen und zugleich eine Brücke zwischen modernem Rock und althergebrachte Tradition schlägt. Auch als Vinyl erhältlich geht es auf „Honk Machine“ um die Aussage die im Groove versteckt liegt, so Mastermind Nicke Andersson, einigen vielleicht besser bekannt als Frontmann von THE HELLACOPTERS und ebenso der legendären ENTOMBED. In Stockholm startete der Tausendsassa die Formation COLD ETHYL aus denen später IMPERIAL STATE ELECTRIC wurden und die ihr nunmehr viertes Album auf den Markt werfen. Die Band nötigt dem Rock´n´Roll Fundament die noch fehlende Prise 60s Pop auf, gibt dann noch ein bisschen Soul Feeling hinzu, sieht auch bei der Produktion zu, dass der Sound nicht modern und nach Hochglanz klingt, sondern nach der Authentizität vergangener Jahre und schon hat man ein kleines Meisterwerk im Kasten. Hier passiert in jeder Sekunde irgendwo irgendwas und dabei wirkt keiner der Songs in irgendeiner Form überladen oder zu heterogen. Andersson und Co. haben einfach ein sehr talentiertes Händchen für große Melodien und abwechslungsreiche Arrangements.

 

'Let Me Throw My Life Away', 'Guard Down' oder 'Lost In Losing You' sind melodiös wie THE BEATLES, inbrünstig groovend wie DEEP PURPLE, verrucht wie MARVIN GAYE und punkig wie THE RAMONES. Hier kommt vieles zusammen von dem ich so nicht gedacht hätte, das es eine so schöne, heterogene Symbiose ergeben würde. Auch eine Premiere gibt es auf „Honk Machine“ zu erleben: 'Walk On By' ist eine astreine Soul-Ballade mit schönen Backing Vocals, die Andersson von einer ganz unerwarteten, aber nicht überraschenden Seite zeigen. Der Mann kann eben! 'All Over My Head' ist mein persönlicher Sommerhit geworden und 'Maybe You're Right' ist der Song mit dem die Lieblingsband meiner Mama mich bekommen hätte, doch haben die Briten lieber „She Loves You“ geschrieben.

 

Kurzum eine sehr gute Platte, die keinen Füller aufweist! Hier stimmt alles von hinten bis vorne, auch wenn Nicke in der beigefügten PM darauf verweist, dass sie ja nur vier bis fünf Akkorde Rock spielen. Tja, wenn doch alle Bands mit so wenig so viel kreieren könnten! Allein der Kontrast und gleichzeitige Nähe zwischen Songs wie 'Another Armageddon' und 'Anywhere But Loud' ist einfach hörenswert.

Wie Nicke sagt: ""This "Honk Machine" may be short, but it was built to last."

 

Mein Fazit: Wer gute Rockmsuik mag, der wird ISE lieben !!!

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Linc

Autoren Bio

Singer-Songwriter bei "Linc Van Johnson & The Dusters" (Folk´n´Roll) Singer @ Supercharger (DK) Part of the ALLSCHOOLS family since 2006.

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