Plattenkritik

I Can Make A Mess Like Nobody\'s Business  - S/T

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Release Date: 01.01.1970

I Can Make A Mess Like Nobody\'s Business - S/T

 

I CAN MAKE A MESS LIKE NOBODY’S BUSINESS ist der Name unter dem Ace Enders, Frontmann und Gitarrist bei der Emo Combo THE EARLY NOVEMBER seine ersten Gehversuche als Songwriter/Solo Künstler versucht. Akustische Leads, poppige, mehrstimmige Chorusses und eine intime Lagerfeuerstimmung sind die Zutaten, denen sich Ace Enders für seine Unterfangen bedient. Wer nun etwas ähnliches wie die "Acoustic EP" von THE EARLY NOVEMBER erwartet hat, wird schnell eines besseren belehrt, denn das selbstbetitelte Album wartet großteils mit sperrigeren, schwerer verdaulichen Stücken auf, die sich teilweise erst beim wiederholten betätigen der Repeat Taste dem Hörer erschließen. Eingängigere Stücke wie "The Best Happiness Money Can Buy" oder "Salvy" sind hingegen unmittelbar zum anfreunden und hören sich auch mehr nach der Hauptband von Enders an, dessen Stimme doch sehr markant und charakteristisch ist. Das selbstbetitelte Album von I CAN MAKE A MESS LIKE NOBODY’S BUSINESS schuf der 22 jährige Künstler einfach nur um der Musik willen und verzichtet bewusst auf die Benennung einiger Songs, die einfach nur als "Track 8" oder "Track 13" gelistet werden. Um auf die vielen Dinge in Leben hinzuweisen, die einem von dem eigentlichen Grund des eigenen Handels abhalten untermalt Enders seine Songs schon mal mit Ausschnitte aus Soap Operas und Gameshows. Absolut ehrlich und ungezwungen glänzen die 15 Tracks vor Elementen aus Country, Pop und Rock. Ein wahrlich schönes Songwriter Debüt eines noch sehr jungen und talentierten Musikers.

Wer neugierig geworden ist, kann sich auf der purevolume Seite einen ersten Höreindruck verschaffen.

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Torben

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Allschools Chef

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